Mannschaft

Hier einige Bilder der vergangenen Jahre

Geburtstage

Monat Name Datum
Januar Lars Körner 12.01.1985
Februar Jochen Weise 10.02.1952
März Dirk Wißenbach 08.03.1971
  Jörg Stephan 08.03.1974
  Thomas Dunkel 15.03.1981
  Steffen Hanemann 21.03.1966
  Thomas Neubert 25.03.1972
  Ralf Moosdorf 30.03.1964
April Thomas Gersching 07.04.1976
  Thomas Rennert 29.04.1982
  Christian Neubert 30.04.1974
Mai Frank Hohenhausen 04.05.1960
  Peter Gorn 05.05.1960
  Steffen Möbius 13.05.1971
  Christian Strozniak 13.05.1977
  Thorsten Neubert 20.05.1970
  Wolfgang Nickolaus 25.05.1938
Juni Uwe Lisson 02.06.1955
  Tobias Riesner 09.06.1977
  Ralf Lisson 20.06.1956
Juli Michael Kowalski 19.07.1971
August Christian Herrmann 15.08.1968
  Stefan Gruber 18.08.1982
  Mirko Müller 26.08.1970
  Sven Horn 27.08.1972
September Uwe Hübenthal 01.09.1964
  Dirk Adler 15.09.1972
Oktober Andreas Walther 06.10.1964
  Maik Jendrezok 06.10.1967
  Andreas Otto 13.10.1968
November Hanne 02.11.
  Sven Peters 29.11.1974
Dezember Martin Talanow 05.12.1964
  Stefan Kominek 07.12.1984
  Frank Liebau 31.12.1955

Terminplan

2019

Datum Ansetzung Ort Zeit Ergebnis
05.01. Turnier AH Landsberg A 08:30 Uhr 5. Platz
18.01. Turnier AH Wettiner SV A 19-24 Uhr 1. Platz
24.02. HSM Ü40 A 08:30Uhr 3. Platz
15.03. BSV - Einheit Halle H 18:30 Uhr Ausfall (Wetter)
05.04. Landsberg - BSV A 18:30 Uhr 4:1
12.04. Seeben - BSV A 18:00 Uhr 1:5
26.04. SSV Neutz - BSV A 18:00 Uhr 2:5
03.05. Teutschenthal - BSV A 18:30 Uhr 1:5
10.05. Amsdorf - BSV A 18:00 Uhr 3:0
17.05. FSV 67 Halle - BSV A 18:00 Uhr 1:5
24.05. BSV - Einheit Halle H 18:30 Uhr 7:2
29.05. Einheit Halle - BSV A 18:30 Uhr Ausfall
07.06. FC Halle-Neustadt - BSV A 18:30 Uhr 1:2
14.06. Ausfahrt Frauenwald A 18:00 Uhr 2. Platz
29.06. Turnier Bruckdorf A 17:15 Uhr 2. Platz
06.07. Turnier Hergisdorf A 15:00 Uhr 2. Platz
26.07. BSV - Bennstedt H 18:00 Uhr Ausfall
16.08. Einheit Halle - BSV H 18:30 Uhr 1:4
23.08. Eröffnung Rasenplatz - HFC Oldies H 18:00 Uhr 2:3
06.09. BSV - Steuden H 18:30 Uhr 3:2
13.09. SSC Weißenfels - BSV A 18:00 Uhr 1:0
20.09. FSV 67 Halle - BSV H 18:00 Uhr 3:6
27.09. BSV - SSV Neutz H 18:00 Uhr 8:3
11.10. FSV Bennstedt - BSV A 18:00 Uhr Ausfall
18.10. Bitterfeld-Wolfen - BSV H 18:00 Uhr 2:1
25.10. BSV - SV Höhnstedt H 17:15 Uhr 6:0
01.11. ESG Halle - BSV A 18:00 Uhr 1:5
08.11. Turbine Halle - BSV A 18:30 Uhr 0:4
15.11. IMO Merseburg - BSV A 18:00 Uhr 4:6
29.11. SV Sennewitz - BSV A 18:30 Uhr Ausfall

2019

Stand: 19.11.2019

Alle Angabe ohne Gewähr

Name Tore
Dirk Wißenbach 19
Stefan Kominek 12
Lars Körner 9
Mirko Müller 7
Jörg Stephan 5
Sebastian Scheffel 5 + 1
Thomas Rennert 4
Stefan Gruber 3
Sven Horn 3
Christian Neubert 2
Thomas Gersching 1
Thomas Neubert 1
Dirk Adler 1
Sebastian Pusch 1
Ralf Moosdorf 1

Spielberichte

Freitag, den 15.11. [präsentiert von Wibe]

IMO Merseburg - BSV Halle-Ammendorf 4:6

Tore: 3x Komi, 2x Wibe, Mirko

Mannschaft: Gersche, Moosi, Christian H., Ralf, Puschi, Lars, Adel, Komi, Maik, Mirko, Wibe, Marf

Am letzten Freitag führte unser Weg zum Auswärtsspiel in Merseburg. In dieser Saison wahrscheinlich unser letztes Open Air Spiel, steht doch das Spiel in Sennewitz, angesetzt in 2 Wochen, noch in den Sternen. Bei an dem weltbekannten Fluss Geisel gelegenen Sportplatz, dem dort ansässigen VFB/IMO, waren wir zuletzt vor 2 Jahren zu Gast und bekamen eine mächtige Klatsche. Ehemalige Verbands- und Oberligaspieler zieren den Kader. Wir waren also gewarnt und was die Zuschauer, 3 an der Zahl, geboten bekamen, war ohne Übertreibung Alt Herren Fußball vom allerfeinsten. Sicherlich eines der am schönsten anzuschauende Spiele in 2019. Unsere 2 Fans Wolfgang und Uwe, sowie der eine Merseburger Gerd Langheinrich, lieferten sich vor Begeisterung Wechselgesänge, starteten die Laola und wedelten mit den mitbrachten Fahnen. Unsere Mannschaft war mit 12 Spielern angereist. Mit Maik und Marf standen dabei, erstmals in dieser Saison, weitere 2 Akteure der zweiten Mannschaft auf dem Kunstrasen. Unser Coach, ja bekannt für seine psychologischen Tricks in der Ansprache, hatte sich wieder etwas ganz Besonderes ausgedacht. Alle wunderten sich schon vorher, dass er mit einem großen Edeka Truck ankam. Während seiner emotionalen Ansprache öffnet sich plötzlich die Tür und herein kam Uwe, im Schlepptau eine riesengroße Kanone. Wie sich herausstellte, die aktuelle Torjägerkanone. Ein altes rostiges Ding, Tonnenschwer, schon Baron von Münchhausen ließ sich damit auf einer Kugel abfeuern und Napoleon schoss damit, zur Völkerschlacht bei Leipzig etliche Murmeln durch die Gegend, bevor sie 1917 auf den Panzerkreuzer Aurora montiert wurde und den entscheidenden Schuss zur Oktoberrevolution abgab. Uwe schob sie nun im Schweiße seines Angesichts durch die Kabine und jeder konnte mal dran schnuppern. Roch noch stark nach Mirko und Oli, die sie in den letzten Jahren abonniert hatten und deshalb extra zu Hause anbauen mussten. Jedenfalls schien es die Wirkung nicht zu verfehlen, zumindest nach vorne hin ging einiges… Zum Spiel.
Wir begannen sehr stark und konzentriert. Nachdem Komi beim ersten Schussversuch noch die Eckfahne traf, machte er es mit seinem 2. viel besser. Nach Zuspiel von Christian hämmerte er, in mittlerweile bekannter Manier, den Ball aus 25 Metern in die Maschen. Wir führten beizeiten und lieferten auch dann noch ein nach vorne hin überzeugendes Spiel. Lars, am heutigen Tage mit mehreren tollen Flanken und Eingaben, meist fehlten wirklich nur die berühmten Zentimeter oder im letzten Moment war der Kister noch am Ball. So verpassten Wibe, Mirko, Maik oder Komi knapp den Ausbau der Führung. Schon da merkte man aber, dass die Imo kein Fallobst ist. Angetrieben von Steffen Kaiser kamen sie das ein oder andere Mal schon sehr gefährlich vor unsere, diesmal von Gersche gehütete Kiste. Aber auch bei ihnen fehlte (noch) die Präzision im Abschluss. Nachdem Wibe erst noch eine große Chance vergab, als er eine super Flanke von Lars in Lewandowski Art ansaugte, sich so freute wie der Ball am Fuß klebte, darüber aber vergaß schnell abzuschließen, sollte es dann aber wieder bei uns klappen. Komi spielte auf Mirko, der verlor aber tatsächlich das Laufduell, wann ist das das letzte Mal passiert, mit einem Merseburger Verteidiger, welcher den Ball zum Kister zurückpasste. Wibe erschnüffelte diesen Rückpass, lief in diesen Ball und versenkte zum verdienten 2:0. Die Gastgeber blieben weiterhin sehr gefährlich, auch dank unserer Deckungsarbeit, welche am heutigen Tage nicht so prickelnd war. So kamen sie noch vor der Pause zum Anschlusstreffer. Wir hatten noch Chancen zur Resultaterhöhung, einige gute Abschlüsse und Komi traf aber leider nur den Pfosten. So war es knapper als es hätte sein können oder auch müssen.
In der zweiten Hälfte überschlugen sich dann die Ereignisse förmlich. Mit offenem Visier, wenig beiderseitiger konsequenter Abwehrarbeit, aber technisch sehr gut anzuschauen. Imo machte Dampf und wir konnten den vorhandenen Platz ausnutzen. Mit gefährlichen Kontern und sehr gut angelegtem Spiel. Nach einigen noch vergebenen Möglichkeiten schlugen wir dann wieder zu. Ein wunderbarer Seitenwechsel auf Marf, der flankte punktgenau und Wibe nahm den Ball mit dem linken Fuß volley aus der Luft. 3:1 für uns. Kurz danach die vermeintliche Vorentscheidung. Wieder gutes Spiel durchs Mittelfeld, am Ende fasste sich Lars ein Herz, schoss aufs Tor, der Kister konnte diesen Schuss nicht festhalten und Mirko, im Stile eines kleinen Trüffelschweinchens, stocherte erst den Kister an und vollendete dann im zweiten Versuch. Super gemacht, gutes Näschen von Mirko, die Entscheidung.... Denkst‘e. Wir wurden sehr fahrlässig, spielten im Angesicht der klaren Führung nicht mehr so konzentriert. Das nutzten die Gastgeber, mit all ihrer Erfahrung aus. Eckball - Tor, Flanke - Tor, trotz ausführlichem Videostudiums kamen die Gastgeber zu recht einfachen Toren. Als dann der Schiri auch noch auf den Punkt zeigte, vorausgegangen ein vermeintliches, auch aus dem Merseburger Keller, nicht ganz genau zu sehendes Handspiel von Puschi, war es um die Führung geschehen. Es stand innerhalb kürzester Zeit 4:4. Wir mussten uns aber nur kurz schütteln, zauberten kurz danach eine Riesenkombi. Über Marf zu Komi zu Wibe zu Mirko von dem der Ball wieder zurück zu Wibe, dessen Schuss hält der Kister leider spektakulär. Knapp die Führung verpasst aber noch war ja Zeit und Marf trat in Aktion. Mittlerweile auf der linken Seite spielend, brachte er erneut eine Zauberflanke in die Box. Während die Merseburger Abwehr damit beschäftigt war, unsere Stürmer Abseits zu stellen, stürmte Komi von hinten heran und versenkte den Ball mit dem Kopf. Wir führten wieder und diesmal ließen wir uns es nicht noch einmal nehmen. Im Gegenteil, Komi schraubte das Ergebnis mit einem platziertem Schuss und seinem 3. Tor am heutigen Tage nach Vorlage von Mirko noch um ein Tor höher. Danach war der Widerstand der Merseburger endgültig gebrochen. Ende und aus.
Fazit: Ein hochklassiges Alte Herren Spiel, bei dem einem die Kister leidtun konnten, sahen sie sich doch oftmals machtlos dem gegnerischem Angriff gegenüber. Was aber an Passspiel, Freude, Spaß und Spielwitz auf dem Platz zu sehen war, begeisterte schon ein wenig. Zumindest das offensive Zusammenspiel überzeugte, die Defensivleistung der gesamten Mannschaft war ab und zu sehr grenzwertig. Trotzdem, unsere Zuschauer hatten am Ende keine Stimme mehr vom vielen Singen und wunde Hände vom Klatschen. Die Imo ein sehr guter Gegner, in einem wiederum sehr fairem Spiel. Wenn es das letzte Spiel, in diesem Jahr, gewesen sein sollte, ein würdiger Abschluss, eines überaus erfolgreichen Spieljahres. Eine ausführliche Auswertung gibt’s dann natürlich, nach feststehendem endgültigem Abschluss, hier auf diesem Kanal. Marf bei seinem ersten AH Einsatz mit 2 Assis gleich überzeugend, zeigt das er zumindest mithalten kann...in seiner zukünftigen Truppe. Dank natürlich auch an Maik für seinen Einsatz, er hat ja schon das ein oder andere Spiel bei uns bestritten.

Freitag, den 08.11. [präsentiert von Neubi3]

Turbine Halle - BSV Halle-Ammendorf 0:4

Tore: 2x Mirko, 2x Komi

Mannschaft: Stroze, Christian H., Moosi, Renni, Komi, Puschi, Scheffelchen, Neubi3, Lars, Mirko, Ralf, Tobi

Am vergangenen Freitag führte uns die BSV Stadiontour zu den Felsenkickern von Turbine Halle. Turbine Halle krönte sich immerhin im Jahre 1952 zum einzigen DDR Meister aus Halle. Wir waren also gewarnt, und uns der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst. Auch die Stadt Halle muss dieses Prestigeduell als Risikospiel eingeschätzt haben, denn schon am Vorabend wurden sämtliche Zufahrtsstraßen, der öffentliche Nahverkehr und auch die ein oder andere Transitstrecke voll gesperrt. Im Stadtgebiet von Halle tummelten sich hunderte vermummte SEK Einsatzkräfte, um das Spiel am Felsen abzusichern. Als wir dann mit einiger Verspätung am Spielort eingetroffen waren, präsentierten uns die Felsenkicker ein herrliches saftgrünes Kunstrasengeläuf. Schon der bloße Anblick lies bei dem ein oder anderen Techniker (obwohl ich gerade mal scharf nachdenken muss), ok Satzumbau... lies bei uns das Herz höher schlagen. Der Coach konnte 12 großartige Ammendorfer Recken und einen Kasten Bier begrüßen, und so war die Saat für ein ordentliches Fußballspiel gelegt. Während der obligatorischen Mannschaftsansprache, wo der Coach wieder ausführlich seine Dienste als Torhüter würdigte, stellte sich am Ende die Frage des heutigen Elfmeterschützen. Bei dieser Gelegenheit brachte sich der Altinternationale Ralf ins Spiel, der immerhin mit einem Hochzeitstag punkten konnte. Bei näherer Überlegung und Berechnung mathematischer Wahrscheinlichkeiten war die Chance bei Ralf allerdings hoch, an einem der Spieltage einen Hochzeitstag zu feiern. Trotzdem wurde Ralf einstimmig als Elfmeterschütze benannt. Zu dieser Abstimmung war allerdings Renni nicht mehr anwesend, da er die Chance nutzte sich mit 20 mal 400m auf das Spiel einzustimmen. Als wir uns dann geschlossen in unseren hübschen Zweiteilern ins Stadion begaben, konnte man den ein oder anderen bewunderten Blick der Felsenkickeranhänger erhaschen.Nachdem die Ammendorfer Ultras in Person von Uwe ihre Plätze eingenommen haben, und der etwas betagte (aber sehr souveräne) Schiedsrichter die Mannschaften noch einmal mental auf das Spiel eingestimmt hatte, ertönte der schrille Pfiff als Startschuss.
Wir ergriffen sofort die Initiative und ließen die Kugel sehr schön über mehrere Stationen laufen. Der Ball war unser Freund, und so näherten wir uns mit einigen zaghaften Schussversuchen dem Tor an (Komi, Lars, Mirko). Die Abwehr stand relativ sicher und wir hatten gefühlte 80 Prozent Ballbesitz. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich aber immer wieder kleine Abspielfehler und Ungenauigkeiten in unser Spiel ein. Dadurch verzeichnete der DDR Meister von 1952 die eine oder andere Torannäherung. Danach ging es wieder mal fix durch die Mitte und Neubi 3 setzte einen Schuss mit satten 25km/h an den Pfosten. Ein mächtiges Raunen war die Antwort der Felsenultras. Danach wurde der Druck über Renni, Scheffelchen (heute mal ganz uneigennüzuig) Puschi und Moosi über die Außen verstärkt, sodass unsere beiden wieselflinken Stürmer (wobei Wiesel eher auf Mirko zutrifft) immer wieder gekonnt in Szene gesetzt wurden. Dann war es aber soweit. Direktes Spiel durch die Mitte... Larsi auf Komi... der kurzer Antritt... Linksschuss... Tor. Es stand 0:1, und mit diesem Spielstand wurden die Seiten gewechselt.
Tobi ersetzte den souveränen Ralf, bei dem man merkte, dass er dem Coach im Abwehrverbund die nötige Sicherheit verlieh. Danach rollte eine Angriffswelle nach der Nächsten auf das Tor der Felsenkicker zu. Den schönsten Angriff vollendete der Wiesel Mirko mit satten Rechtsschuss ins untere Eck. Vorausgegangen war eine Hackenvorlage von Komi, der mit dieser Finte gleich 3 Felsenkicker ins Leere laufen ließ. Sowohl Vorlage als auch Abschluss könnten in die Auswahl zum Tor des Jahres kommen. In kurzer Zeit konnten wir wieder durch Komi und Mirko auf 0:4 erhöhen, wobei diesmal auch Scheffelchen als Vorbereiter glänzen konnte. Weitere Großchancen blieben ungenutzt, wobei die größte Gelegenheit von Mirko vergeben wurde. Im Zuge eines grobmotorischen Anfalls und einer Fußstellung die eher auf Ballett hindeutete verzog er das Leder knapp um 8m. Einen letzten Aufreger gab es 2min vor Schluss. Ein Foul ca. 18m vor dem Tor wurde mit Freistoß für uns geahndet. Sofort waren 5 Spieler zur Stelle. Was alle 5 aber nicht wussten, dass der Coach vor dem Spiel Fifa 2019 gezockt hatte. Mit letzter Kraft tankte sich CH3 zum Ort des Geschehens und sicherte sich die Ausführung dieses Freekicks. Was danach folgte war eine One Men Show. CH3 ging 3 Schritte zurück, atmete 3mal tief durch, spreizte leicht die Beine, und lief an. Der Schuss wurde durch ein Mitglied der Felsenmauer mit der Brust angenommen und sofort als Konterball weitergespielt. Nur den aufmerksamen Mannschaftskameraden war es zu verdanken, dass diese Situation nicht mit einem Gegentor bestraft wurde. Danach war auch Schluss und wir konnten uns das Bier (wobei die Verteilung 9 für den Coach und für den Rest jeweils 1 war) schmecken lassen.
Nächste Woche geht es gegen die Werkself von IMO Merseburg. Auch da sind wieder alle gefordert um ein positives Ergebnis aus den Tiefen der mitteldeutschen Tiefebene mitzubringen.

Freitag, den 01.11. [präsentiert von Wibe]

ESG Halle - BSV Halle-Ammendorf 1:5

Tore: 2x Renni, Wibe, Komi, Mirko

Mannschaft: Christian H., Grubi, Gruni, Moosi, Renni, Komi, Puschi, Neubi3, Adel, Lars, Wibe, Mirko, Martin, Ralf

Am Freitag stand ein Auswärtsspiel auf dem Plan. Unser Weg führte zu den Alten Herren der ESG Halle, besser bekannt als die Lok. Gegen diesen Gegner haben wir schon jahrelang nicht mehr gespielt, lediglich im Pokal kreuzten sich vor etlichen Jahren mal die Wege und bei der HKM sind sie unser Standardgegner, spätestens im Halbfinale. Bei Ankunft stießen die jüngeren Spieler wie Renni, Grubi, Gruni, Puschi aber auch etwas ältere, wie Wibe, "Jubelschreie" aus. Denn was sich als Fußballplatz aus der Dunkelheit erhob, erinnerte stark an die alte Heimspielstätte von Amme 2. Endlich wieder Steinstraßenfeeling - holprig, wenig Gras, wenn doch vorhanden etwas hoch, kaum erkennbare Linien und ein Flutlicht, welches an den Dark Room eines Speisewagens erinnerte. Dazu Nieselregen, also alles was normales Fußballspielen eigentlich unmöglich macht. Ein Schiedsrichter war ebenfalls nicht vor Ort. Ralf erklärte sich kurzerhand und Dankenswerterweise bereit die Pfeife in den Mund zu nehmen. Topfschlagen in Verbindung mit „Blinde Kuh“ spielen wäre angesichts der Umstände sicherlich die bessere Wahl gewesen, aber am Ende hatten wir ja jahrelang auch keine besseren Bedingungen. Zu hellerer Jahreszeit bei der Lok zu spielen ist sicherlich die beste Lösung, liegen doch dort zwei wunderschöne Rasenplätze auf dem Gelände. So startete das Spiel.
Unsere Truppe startete etwas verhalten. Aabtasten war angesagt auf Grund der schwierigen Lichtverhältnisse und der nicht mehr so stark vorhandenen Sehkraft der älteren Herrschaften, kam meist vor dem Abspiel die Frage ob denn der anspielbare Spieler auch in unserer Mannschaft spielt. Nicht, dass es nicht hell genug war, aber die Strahler waren in etwa so, dass man bei einem höheren Ball immer dachte das SEK schmeißt Blendgranaten und unten war es dunkel als käme gleich der Sensenmann aus einem der schwarzen Stellen des Platzes hervor. Trotzdem sollte sich mit fortlaufender Zeit ein recht ordentliches Spiel unsererseits entwickeln. Mitte der ersten Hälfte zogen wir das Tempo an, ein paar Torabschlüsse von Lars und Komi, welche jedoch noch ihr Ziel verfehlten. Dann aber kam der heute wieder anwesende Komi. Von Renni angespielt ging er, wie ein Messer durch weiche Butter, bis in den Strafraum der Gastgeber, wartete dort auf den heranstürmenden Renni und der traf zum 1:0. Nur wenige Augenblicke später wieder Komi, welcher Mirko gekonnt in Szene setzte und der vollendete cool zum 2:0. Beide Mannschaften versuchten, so gut es eben ging, Fußball zu spielen. Auch Lok tauchte eins, zwei Mal vor unserer Kiste auf, aber Christian im Tor, der nun Gefallen an dieser Position gefunden hat, wurde zu dieser Zeit noch vor keine allzu schweren Prüfungen gestellt. Sollte sich aber im Verlauf der Partie noch etwas ändern. Ansonsten tat sich nicht mehr so viel vor den Toren, oftmals spielten eben die Platzbedingungen entscheidend mit. Fehlpass oder missglückte Ballannahme war, verständlicherweise, heute der stärkste Spieler. So ging man mit einer verdienten Führung in die Halbzeit.
Die zweite Hälfte war dann deutlich offener, was aber größtenteils ebenfalls an uns lag. Mitunter wurden die Positionen gar nicht mehr gehalten, es sah teilweise wie ein entgleisender Personenzug aus, um in der Eisenbahnsprache zu bleiben. Wild umherlaufende Spieler, kaum Rückwärtsgang, sehr viele Fehlpässe unsererseits machten die Lok stärker. Christian im Tor musste ein paar Mal mit tollkühner Fußabwehr und einmal sogar mit Faustabwehr gefährliche Situationen unterbinden. Einmal wurde er dann doch geschlagen und die Lok verkürzte auf 1:2. Danach strafften wir uns wieder etwas, wobei die Positionstreue trotzdem nicht unbedingt vorhanden war. Wir setzten den Kister der Lok unter Druck, der produzierte einen Fehlpass zu Renni und der traf zum zweiten Mal. Kurz darauf nahm Komi, nach Zuspiel von Moosi, aus 25 Metern Maß und wuchtete den Ball unter die Latte. Selbst bei normalen Verhältnissen ein kaum haltbarer Ball. ICEs in dieser Geschwindigkeit würden immer pünktlich ankommen. Die Verhältnisse waren wieder gerade gerückt so richtig toll war unser Spiel allerdings nicht mehr. Dass es trotzdem auch anders geht bewies das nächste Tor. Abschlag von Christian, Wibe kurz nach der Mittellinie auf Komi, der startet wieder durch, passt mit links scharf in den Strafraum, wo sich Mirko und ein Lok Verteidiger bekämpfen, der Ball geht lang durch, da ist Wibe wieder und versenkt zum Endstand. Die Lok versuchte dann noch das ein oder andere Mal, meist erfolglos, vor unser Tor zu kommen. Hatten auch noch eine verheißungsvolle Freistoßsituation, aber am Ende waren alle froh, dass Zeitnehmer Wolfgang das Signal an Ralf zum Abpfiff gab.
Fazit: Für die Bedingungen kann niemand etwas, das Bier in der Kabine schmeckte trotzdem. Wichtig war am Ende ein faires Spiel, ohne dass jemand zu Schaden gekommen ist. Komi mit 3 Vorlagen und einem Tor wieder Dreh- und Angelpunkt, was auch beweist, dass er als Abwehrspieler in der Ersten, wie auch Christian, welcher jetzt im Tor glänzt ;), jahrelang wohl auf den falschen Positionen gespielt haben. Trotz aller Freude über erneut 5 Tore sollten und müssen wir unbedingt versuchen auch die Positionen zu halten, auf denen man aufgestellt wird. Sonst kann es durchaus auch mal ganz bitter werden. Nächste Woche in Amsdorf zum Beispiel... Dank noch mal an Ralf, für seine Schiedsrichterleistung, die Muskelschmerzen in seinem Alter bekommt er gratis dazu :)

Freitag, den 25.10. [präsentiert von Wibe]

BSV Halle-Ammendorf - SV Höhnstedt 6:0

Tore: 3x Wibe, 2x Scheffelchen, Moosi

Mannschaft: Gersche, Christian H., Grubi, Moosi, Christian N., Scheffelchen, Tobi, Neubi3, Adel, Lars, Wibe, Ralf, Martin

Letzten Freitag stand unser letztes Heimspiel auf dem Plan. Zu Gast waren die Kicker vom SV Höhnstedt. Für unsere Alten Helden das 4. Heimspiel in diesem Jahr, das übertrifft die Heimspielquote der letzten 10 Jahre in einer Dimension, welche für normale Menschen wie wir es sind nicht mehr greifbar ist. Vergleichbare Sensationen findet man höchstens noch mit dem Rückflug von ET, nach Hause oder wenn man ein Foto unsere Bundesmutti auf den Kopf stellt und es aussieht als ob sie lacht. Hat sich der neue Platz also auch für den Spielbetrieb der älteren filigranen Fraktion gelohnt. Hoffen wir das es auch im nächsten Jahr so weiter geht, vielleicht dann als manches Vorspiel unserer Ersten, was sicherlich eine überdenkenswerte Geschichte wäre, sieht man doch bei uns jahrelange Praxiserfahrung und technische Raffinessen. Falls man manchen Trick dann nicht versteht, fragt man einfach unseren Wolfgang, der erklärt es dann.
Unser Kader gegen die Kicker vom Saalkreis Betzenberg war mit 13 Spielern gefüllt, ausreichend, genug um allen ordentliche Spielzeit zu gewähren. Einzig die Torhüterposition war erneut der Punkt, welcher nicht alle glücklich machte. Frank war im Urlaub und Stroze verhindert, so ging diesmal Gersche rein und wechselte in der zweiten Hälfte mit, dem aufstrebenden Talent, Christian die Position. Eine ungewohnte Anstoßzeit, welche auf das fehlende Flutlicht zurück zu führen ist, brachte auch manche Unkenntnis in Erkennen der Uhrzeit zutage... die nächste Aufgabe unseres Managers ist eine Schulung, in puncto großer Zeiger, kleiner Zeiger. Zum Spiel.
Unsere Truppe begann sehr aktiv und schnürte die Höhnstedter Kicker von Anbeginn in ihrer Hälfte ein. Unser Mittelfeld war dabei herausragend dominant. Neubi3, Adel, Scheffel und Tobi stellten mit ihren Läufen in die Tiefe die Gäste vor schier unlösbare Aufgaben. Nachdem ein Tor von Lars wegen Abseits nicht gegeben wurde, versuchten es die Mittelfeld Cracks mit Abschlüssen aus der zweiten Reihe. Noch konnte der Kister der Höhnstedter seinen Kasten reinhalten. Adel, Scheffel scheiterten an ihm, Neubi 3 verzog knapp, es gab massig Ecken, allerdings mit wenig Erfolg. Trotzdem waren wir drückend überlegen, spielerisch sah es ganz ordentlich aus, wenn auch mitunter die Läufe mit Ball am Fuß zu lang waren. Unsere beiden Spitzen Lars und Wibe hingen in der ersten Hälfte noch ein wenig in der Luft, die große Gefahr ging von unserer Kette dahinter aus. So entstand dann auch das fällige 1:0. Grubi passte auf Scheffel, der stiefelte durchs gesamte Mittelfeld und schloss mit der Pieke in die Ecke ab. Kurz drauf ein Pass von Christian Herrmann auf erneut Scheffel und der schloss mit einem satten Schuss in die Ecke zum 2:0 ab. Ein paar weitere Möglichkeiten blieben unsererseits noch ungenutzt, bevor es zur Halbzeit ging. Gersche musste mit einem kalten Wasserguss geweckt werden, er schlief selig am Elfmeterpunkt, 1 Ballkontakt in der ersten Hälfte, Bewegung zum Freitagabend sieht anders aus. Er durfte ja aber dann in der zweiten raus aufs Feld. Halbzeit.
Christian ging in die "Strafkiste" und die ersten 15 Minuten waren bei weitem nicht wieder so schön anzuschauen. Oftmals wurde das Dribbling übertrieben, der Nebenmann nicht beachtet, zwei drei Möglichkeiten nicht genutzt und so konnte Höhnstedt das Spiel in dieser Phase besser gestalten. Kamen sogar ein oder zwei Mal in Richtung unseres Tores. Christian durfte sogar einmal richtig Torhüter spielen. Einen guten Freistoß aus ca. 25 Metern hielt er mit einer Hinschmeißparade sogar sicher. Großartig. Nach ca. 15 Minuten wurden wir wieder besser, das Auge für den Nebenmann wieder geputzt. Christian Neubert mit einem wunderbaren Seitenwechsel auf Gersche der, leicht Abseitsverdächtig, mit dem Blick für den lang einlaufenden Wibe, Tor. Jetzt wurde es endlich, auch in der Höhe, standesgemäß. Kurze Zeit später, der Flügellauf des Spiels. Moosi setzte zu einem seiner Ben Johnson Doping Gedächtnisssprints an. Am 16er angekommen war die Frage, Flanke oder Schuss, er entschied sich für beides. Der Ball schlug lang hinten ein. Ein schickes Tor, ob nun gewollt oder nicht, ist vollkommen Wurscht. Wieder nur einige Augenblicke später, ein Pass auf Lars, der tankt sich bis zur Grundlinie durch, hebt den Kopf und sieht den, jetzt kurz, heranstürmenden Wibe. Flacher Rückpass, Schuss in die lange Ecke, es stand 5:0. Dann hatte Christian im Tor nochmal einen großen Auftritt. Höhnstedt kämpfte nun tapfer um den Ehrentreffer, auf einmal stand der Stürmer ganz alleine, vor unserem Trainer. Der wollte die Null, unbedingt. Er plusterte sich auf, in voller Größe, wie das Riesen Michelin Männchen. Und tatsächlich versagten dem Höhnstedter Stürmer, bei diesem Anblick, die Nerven. Er traf nur den Kopf, unserer zukünftigen Nummer 1 ;). Die Null stand. Toll. Kurz darauf flankte Adel noch einmal in den Strafraum, Wibe lauerte auf den technischen Fehler des Abwehrspielers, welcher dann auch kam. Von der Brust sprang dem Höhnstedter der Ball etwas zu weit weg, blitzschnell stocherte Wibe den Ball zum Endstand in die Maschen. Nur wenige Augenblicke danach sah niemand mehr was, es war dunkel geworden und Schiri Zwecke pfiff ab.
Fazit: Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg, wenn auch erst spät herausgespielt, die Berganläufe und Cooper Tests machen sich am Ende bezahlt. Wobei die Betonung trotzdem auf gespielt liegt. Teilweise ein wirklich ordentliches Spiel von uns. Manchmal wäre mit einem Blick für den Nebenmann noch mehr möglich gewesen aber man sollte auch mit 6 Toren zufrieden sein. Die Null stand auch dank Christians Großtat. Auf unserem Platz sind wir nun eine Macht, 4 "offizielle" Spiele - 4 Siege. Das wurde dann auch mit einer schönen Wurst und einem oder zwei...Getränken nach dem Spiel ordentlich gefeiert. Dank an die Organisatoren und die Grillmeister. Unsere Saison geht jetzt noch in eine Auswärtsrunde, kommenden Freitag sind wir zu Gast bei Lok danach warten noch Amsdorf, die IMO und Sennewitz. Also noch mal richtige Prüfsteine.

Freitag, den 18.10. [präsentiert von Wibe]

Bitterfeld-Wolfen - BSV Halle-Ammendorf 2:1

Tore: Wibe

Mannschaft: Christian H., Wurschtl, Moosi, Gruni, Puschi, Neubi3, Adel, Lars, Mirko, Wibe, Tobi, Martin

Freitag verschlug es unsere Alten Helden nach Bitterfeld. Frei nach dem Motto "...sehen wir uns nicht in dieser Welt, dann sehen wir uns in Bitterfeld" fuhren 13 Spieler in die Stadt des Chemieparks und der bekannten Band "Goitzsche Front". Während der Fahrt konnte es einem schon vorkommen als wolle man in ein anderes gruseliges Land reisen. Stockfinster, der Himmel öffnete alle vorhandenen Schleusen und ganz am Ende stand ein doppelter Regenbogen. Also auch was für die Romantiker. Einen Schatz fanden wir nicht, aber nach langer Fahrt durch unbewohnte Landschaft das Stadion der Bitterfelder. Den Kunstrasenplatz sah man nicht sofort. Ein Platz der alten Rasensorte, mit gefühlt einer 20 cm hohen, schwarzen Granulatschicht. Ein schöner Anblick für alle diejenigen, die Greta nicht mögen, für die Grünherzen sicherlich das Ebenbild des "wahrhaft" Bösen. Zwischendurch lagerten auf dem Platz an verschiedenen Stellen Flicken, wahrscheinlich die Reste eines fliegenden Teppichs. Trotzdem konnte man gut auf dem Platz spielen, am Ende sind die Kunstrasengeläufe richtig feine Sachen, vor allem wenn nur eine halbe Stunde vorher die gefühlt halbe Goitzsche auf dem Autodach niederprasselt. Zum Spiel.
Bitterfeld erwies sich als unangenehmer Gegner. Sehr defensiv stehend, teilweise mit einer 5er Kette und das Mittelfeld mit langen Schlägen auf einen Hünen im Sturm überbrückend. Wir brauchten eine Weile, ehe wir uns an Geläuf, Granulat und Licht gewöhnten. Dann übernahmen wir aber langsam die Initiative. Trotzdem, irgendwie war es nicht so unser Tag. Viele Fehlabspiele, schlechte Laufwege und im letzten Drittel sehr ungenau spielend. Es gab außer ein paar Fernabschlüssen, die weit am Tor vorbei flogen, fast nichts Zählbares. Ein Schuss von Adel, welcher von unserem eigenen Spieler, ich glaub Lars, mit dem Hintern abgeblockt wurde, wäre wahrscheinlich noch der gefährlichste aufs Tor gewesen. Lars hat immer noch das Ball-Branding am A... und der Torhüter des Gastgebers bis dahin kaum was zu tun. Mitte der Hälfte wurde es etwas besser. Mirko hatte nach Flanke von Wibe eine Kopfballgelegenheit und die Schüsse von Adel und Lars kamen dem Tor auch etwas näher. Zwischendurch hatten wir immer mit den langen Bällen der Gastgeber zu tun. Unsere Abwehr oftmals viel zu hoch stehend und nach Ballverlust nicht tief genug gehend, hatte mit dem Stürmer von Bitterfeld ganz schön zu tun. Allerdings stand am heutigen Tag mit unserem Coach Christian eine Wand im Tor, welcher fehlerfrei agierte und sich für weitere Hüteraufgaben empfahl. So ging es nach knapp 30 Minuten mit 0:0 in die Pause.
Nach der Pause wurden wir merklich aktiver was die Chancen betraf. Neubi3, Mirko scheiterten noch, dann der wohl schönste Angriff des Spiels. Über die rechte Seite, eingeleitet von Moosi, der auf Mirko, dessen Eingabe erreichte Wibe und der netzte dann ein. Verdiente Führung. Kurze Zeit später eine Ecke, Lars verlängerte per Kopf und Wibe scheiterte knapp. Bei Standards waren wir heute deutlich gefährlicher als sonst, meist fehlten wirklich nur ein paar Zentimeter um eine große Chance zu bekommen. Die Zeit verrann so langsam, unser im Tor stehender Trainer wurde immer euphorischer, schließlich führten wir noch mit 1:0 und er hielt seine Bälle die aufs Tor kamen alle fest. Er sah schon seinen Namen in riesengroßen Buchstaben in der BILD, ähm Bitterfelder Stadtanzeiger oder dem Goitzsche Telefonbuch. "Spieler hielt die Null", leider wurde daraus nichts. Ein gelungener Angriff der Gastgeber über die Außen, der große Stürmer spritzte in diese Eingabe und krachte den Ball in den Winkel. Nur ein paar Minuten später wollte ihn keiner so richtig attackieren, Wurschtels Rippen hatte schon Bekanntschaft mit dem Ellenbogen gemacht, so richtig stellen konnte man ihn nie. Seinen Schuss hielt der Christian noch grandios mit dem Fuß, den Nachschuss eines wohl vorher schon ihm Abseits stehenden Bitterfelder Spielers konnte er dann nicht mehr parieren. Nun war es wieder an uns zu antworten. Eine Maßflanke von Neubi 3, aber ein Kopfballungeheuer wird Wibe wohl nicht mehr. Sein Kopfball ging knapp vorbei. Wir warfen jetzt alles nach vorne, aber dann... war zur Überraschung aller, Schluss. Knapp 28 Minuten in der 2. Hälfte..., naja. Die Sonnenuhr war wohl ausgefallen, schade dass uns so die Möglichkeit genommen wurde, vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzielen.
Fazit: Es war kein Horrorspiel ala Freddy Krueger von uns, aber eben auch kein Heidi Klum Auftritt. Eher so ein Mittelding zwischen Steak und Letscho. Die Gastgeber machten es uns nicht einfach, allerdings blieben wir in Genauigkeit und Torabschlüssen auch unter unseren Möglichkeiten. Am Ende stand eine vermeidbare und trotzdem auch verkraftbare Niederlage. Dank an die Gastgeber, welche ja auch wieder kurzfristig eingesprungen sind. Einziger Wermutstropfen ist Geilis Verletzung, gute Besserung, und natürlich die viel zu kurze Spielzeit. Wenn man bei den AH schon nur 35 Minuten spielen will, dann sollte diese Zeit auch wenigstens ausgenutzt und nicht um 5 (1.) und 7 Minuten(2.) gekürzt werden. Schade drum. Freitag steht das letzte Heimspiel an, Gegner ist dann der SV Höhnstedt.

Freitag, den 27.09. [präsentiert von Wibe]

BSV Halle-Ammendorf - SSV Neutz 8:3

Tore: 2x Komi, 2x Jörg, 2x Wibe, Renni, Puschi

Mannschaft: Frank, Wurschtl, Grubi, Renni, Puschi, Christian N., Komi, Adel, Ottchen, Wibe, Jörg, Ralf, Martin, Geili

Freitag hatten unsere Alten Herren erneut ein Heimspiel. Es ist wirklich schön, dass es nun endlich mit halbwegs regelmäßigen Auftritten, vor heimischem Publikum, klappt. Allerdings sah es am Freitagmorgen noch nicht ganz danach aus, Regen war angesagt und das sind immer schlechte Mitteilungen, in Sachen Spiel, allerdings erhielten wir dann vom Präsi grünes Licht. Zum ersten Mal auch in der neuen Kabine der zweiten Herren, welche wir ab sofort bei unseren Heimspielen mit benutzen dürfen. Eine feine und kollegiale Sache.
Zu Gast waren die Kicker aus Neutz, ein Dauergast, in unserer alljährlichen Spielplanung. Unser Trainer war diesmal nicht anwesend, er musste in Minden, bei seinem Arbeitgeber, Stellung nehmen, wo er denn die ganze vorletzte Woche war. Wir wissen es ja, auf dem Klo, ne neue Taktik austüfteln. Diese Woche war Moosi der Coach und er kam ganz ohne die Sitzungen aus, nach etlichen Video und Telefonkonferenzen mit Christian wurde wieder auf 4-4-2 gewechselt. Unsere Truppe im Laufe der Woche wieder etwas geschrumpft, die Defekthexe schlug bei Lars und Scheffel zu, Neubi3 musste zu Hause Luftballons aufpusten, Kuchen backen und Tischdeckchen basteln, eine Festlichkeit stand an. Trotzdem waren wir imstande einen Spieler, aus unseren Reihen, dem Gast zu geben, sie waren leider nur zu zehnt, Geili war es diesmal. Da er viele Jahre in Dobis wohnte und familiär auch heute dort noch gebunden ist, fiel die Wahl auf ihn. Er konnte sich mit den Saalkreislern gut verständigen, versteht er doch ein wenig ihre Sprache. Der einzige der nicht begeistert war, war Renni, musste er doch gegen Geili spielen, deshalb rannte Renni zu Beginn des Spieles noch orientierungslos über den Platz und fragte jeden unserer Leute ob er nicht mit ihm die Position tauschen wolle. Angeblich hatte er vergessen wo er spielt. Altersdemenz oder nackte Angst???? Zum Spiel.
Nachdem dann Renni 5 Minuten später seine Position gefunden hatte, startete das Spiel. Wahrscheinlich kann ich jetzt jede Woche einer Kopie nehmen. Weil die letzten Wochen nahm sich Komi das Recht des 1. Schusses aufs Tor. Nur diesmal schlug das Geschoß, im Gegensatz zu den letzten Spielen, aus 22 Metern unhaltbar im unteren Eck ein. Wir führten zeitig und sogar mit dem ersten Ding was aufs Tor kam. Was folgte war ein Spiel in eine Richtung, Neutz war zu dieser Zeit total überfordert. Flügelläufe, Chancen und ja, auch Tore, waren diesmal Zeichen einer totalen Überlegenheit, in der ersten Hälfte. Renni legte nach, Pass von Christian Neubert, er rannte an allen vorbei, selbst Geili konnte ihn nicht halten. Am Ende stand ein schöner Schuss ins lange Eck und das 2:0. Kurz darauf ein wunderbarer Pass von Puschi auf Komi, der lochte erneute ein, 3:0. Kurz danach folgte ein Sturmlauf von Komi, dessen Querpass nahm Jörg und versenkte im Giebel zum 4:0. Von Neutz, trotz recht junger Truppe, offensiv nichts zu sehen, unsere Defensive stand zu diesem Zeitpunkt allerdings auch vollkommen sicher. Unsere Amme weiterhin hungrig, allerdings verletzten sich mit Ottchen und Christian Neubert zwei Spieler, so dass wir unsere Auswechslungen schon zu recht frühem Zeitpunkt tätigen mussten und nun keinen Wechsler mehr hatten. Trotzdem gab es weiter nur eine Richtung, das Neutzer Gehäuse. Renni mit Einwurf zu Jörg der umkurvte einen Gegenspieler und zog ab. Dem Kister der Neutzer flogen die Fäuste weg und lagen samt Ball im Tor. Zum Glück war kurz danach Halbzeit, die SMH nähte flux die Fäuste wieder an und der tapfere Torhüter konnte weiterspielen.
Die zweite Hälfte, ja was war denn das zu Beginn... Auf einmal stand nicht der Neutzer Hüter im Blickpunkt, sondern unser Frank. Irgendwie nahmen wir das ganze jetzt zu leicht, Neutz stellte sich besser ein und kam zu etlichen Chancen. Die ein oder andere konnte Frank noch parieren aber 2 x wurde er überwunden. Es stand auf einmal nur noch 5:2. Aber dann besann sich unsere Truppe wieder auf das, was sie kann, Fußball spielen. Komi, je länger das Spiel dauerte, wie entfesselt, konnte kaum noch gehalten werden. Einen Abschlag, vom Neutzer Kister, spielte er direkt zu Wibe und der legte endlich, nach 3 torlosen Spielen, seine Torflaute ab und schoss den Ball zum 6:2 in die Kiste. Kurz darauf versuchte die Neutzer Abwehr eine Abseitsfalle, klappte das in der ersten Hälfte noch einige Male gut, so spielte Komi diesmal einfach mit ‘nem Bauerntrick an der Abwehr vorbei, am Ende standen Wibe und Komi alleine vorm Tor spielten 2 mal vorm tapferen Hüter hin und her, Wibe brauchte die Murmel dann nur noch über die Linie schubsen. Kurze Zeit später, eine fast identische Situation, allerdings mit anderen Spielern. Renni alleine durch und wartet vorm Tor auf Jörg, leider ein kleines Missverständnis, diese große Chance wurde vertan, aber gut es stand ja schon 7:2. Renni traf auch noch den Innenpfosten, der Ball trudelte mit merkwürdiger Rotation statt ins Tor noch daneben. Komi zog dann aber noch mal an, stiefelte auf 7 Meilen Stiefeln in die Box und wurde gelegt. Elfmeter, Puschi hatte Geburtstag, deshalb durfte er ran und verwandelte sicher. Höhepunkte des Spiels waren, neben Komis Sturmläufen, die Duelle Renni gegen Geili. Blutverschmierte Köpfe, Zähne raus und Verbalattacken unterhalb der Gürtellinie :) da verwunderte niemanden das Renni, mit einer unglaublichen Blutgrätsche, kurz vor Schluss den Geili von den Beinen holte. Der souveräne Schiri Hübe entschied, vollkommen zu Recht, auf Elfmeter für die Gäste. Geili sollte selbst schießen aber die Schmerzen, die Renni ihm androhte, sollte er das tun, da ließ er es lieber... ;) Ein anderer Neutzer trat an und verwandelte, zum Endstand von 8:3.
Fazit: Ein Zuschauerspiel, mit vielen Toren und hohem Spaßfaktor, auf einen top bespielbaren Rasenplatz. Komi wird immer mehr zur tragenden Figur bei den Alten Herren, 4 Vorlagen und 2 Tore sprechen für sich. Aber alle anderen waren in einem, fairem (das ist jetzt die Wahrheit) Spiel ebenfalls engagiert und willig. Nur nach der Pause war ein kleines Loch, was die tapferen Neutzer gnadenlos ausnutzten, uns aber, am Ende, nicht sonderlich wehtat. Nach dem Spiel gab’s lecker Puschi Bräu und die auf dem Stadion feiernden MSG Mitarbeiter luden die Alten Herren noch zu Speis und Trank ein, was den gelungenen Abend abrundete. Jetzt ist erst mal wieder eine kleine Spielpause, nächster Gegner ist dann in 3 Wochen Höhnstedt.

Freitag, den 20.09. [präsentiert von Wibe]

FSV 67 Halle - BSV Halle-Ammendorf 3:6

Tore: 2x Komi, Adel, Neubi3, Jörg, Christian N.

Mannschaft: Frank, Geili, Christian H., Christian N., Komi, Adel, Neubi3, Wibe, Jörg, Lars, Mirko, Grubi, Wurschtl, Martin

Nach der Niederlage in der Vorwoche, beim SSC Weißenfels, war am letzten Freitag Wiedergutmachung angesagt. Wir waren beim FSV 67 zu Gast, ausgestattet mit einem wunderschönen Kunstrasen. Am Mittwoch hatten wir sensationelle 21 (!!!!) Zusagen, Freitag waren wir dann noch starke 15. Bei den älteren Herrschaften kommt eben das ein oder andere Wehwehchen, wie Kaffeedurst, Hochzeitstag und überraschendes Abendbrot mit der Frau, erst im Laufe der Woche zum Vorschein. Beim FSV angekommen, mussten wir feststellen, der FSV hat aus der Niederlage im Frühjahr gelernt und sich mächtig verstärkt. So waren, unter anderen, Flo Herrmann, seines Zeichens Sohn unseres Trainers und aktiver Spieler der dort ansässigen Ersten, sowie Raik Ladewig ein Dauerläufer und in allen möglichen Mannschaften aktiver Spieler am Start.
Unser Trainer beschäftigte sich die ganze Woche mit der Niederlage in WSF und suchte nach etwas Neuem. Auf dem Klo kommen einem bekanntlich die besten Ideen und er war anscheinend die Woche über sehr viel... Internen Berichten zufolge, sah seine Frau Iris ihn sehr selten, hörte nur oftmals die Klospülung. Freitag kam er mit dem Aufschrei "Heureka" wieder raus und brachte ein neues Spielsystem mit, wir sollten doch jetzt 3-5-2 spielen. Systemänderung bei den Alten Herren, von wegen mit Altersstarrsinn behaftet. Nur leider hatten wir keine Zeit das System einzustudieren, so ging es anfangs etwas schief. Zum Spiel.
Wir starteten wie in der Vorwoche, Komi gab den ersten Schuss ab, der Torhüter hielt. Danach kam aber der FSV, in Form des Trainersohnes. Am Seitenrand verfolgte kein geringerer als Olympiasieger Waldemar Cierpinski das Geschehen und sah wie Florian zwei satte Schüsse in unserem Tor versenkte. Neben Cierpinski kommentierte Heinz Florian Örtel das Spiel live und an seinen legendären Satz von 1980: "Haben Sie Mut, nennen Sie Ihre Neuankömmlinge des heutigen Tages ruhig Waldemar…“ angepasst, schrie er vor Begeisterung über diese zwei Tore diesmal: "Nennen sie ihre Kinder Florian". Von uns war keiner so begeistert, lagen wir doch 0:2 hinten. Dann berappelten wir uns aber etwas, erspielten uns die Chancen, die wir meist zuhauf brauchen, um dann irgendwann mal ein Tor zu erzielen. Ein geiler Pass von Geili auf Wibe, der scheitert mit links am Torhüter, Mirko setzt nach und wird unsanft von den Beinen geholt. Es gab Elfmeter, Geburtstagsgutschein Inhaber Adel durfte ran und verwandelte sicher, es war sein erstes Saisontor (!!!). Wir waren wieder im Spiel, allerdings nur kurze Zeit. Wieder ein Fernschuss des FSV und es stand 3:1. Dann ging‘s aber endlich ab. Unsere Truppe wurde dominant, von Minute zu Minute stärker. Angetrieben von Komi und Neubi3 schafften wir uns Feld und ganz klare Chancenvorteile. Nach einer Ecke von Jörg erzielte Neubi3 sein erstes (!!!Prost) Saisontor. Ein herrlicher Fallrückzieher, welcher bei der Auswahl zum "Tor des Jahres" im Duell mit Komis Winkelschuss aus dem Landsberg-Spiel steht. Mal sehen, wer mehr zahlt... Wir waren jedenfalls wieder dran und mittlerweile auch die klar bessere Truppe, Örtel war nun verstummt, er kannte wahrscheinlich Neubi3‘s Namen nicht. Der FSV machte es uns aber beileibe nicht einfach. Wir waren sehr resolut und energisch in den Zweikämpfen und auch recht flink auf den Beinen. Halbzeit.
In der Halbzeit dann in der neuformierten, Dreierkette, der Wechsel auf die Zukunft. Unser in die Jahre gekommener Trainer :D :D :D machte im Zentrum Platz für den "jungen" Wurschtl. Die Abwehr, um es vorweg zu nehmen, blieb zu Null ;). Unsere Truppe jetzt total überlegen und auch spielfreudig. Ein Angriff um den anderen rollte auf das FSV Tor, nur das letzte, der gelungene Abschluss wurde noch verwehrt. Bis Adel einen Pass auf Komi spielte und der aus ca. 25 Metern wieder einfach mal abzog. Der Kister wohl ein wenig überrascht, zu unserer Freude kullerte der Ball ins Tor. Völlig verdienter Ausgleich. Wir waren jetzt jederzeit Herr im Gästehaus, obwohl sich der FSV nach Kräften wehrte. Nach und nach verließen sie die Kräfte während wir, auf Grund der hohen Spieleranzahl, munter durchwechseln konnten. Vergaben Lars und Mirko noch verheißungsvolle Chancen, traf Jörg im Nachstochern das Tor, nach Vorlage von Komi, zur mittlerweile völlig verdienten Führung. Gleich darauf brachen wir die Moral der FSVer endgültig mit einem Doppelschlag, Mirko auf Komi, der erzielte sein zweites Tor. Kurz darauf durfte sich Christian Neubert noch in die Torschützenliste eintragen, nach Pass von Komi, erzielte er den Endstand. Kurz darauf war Schluss.
Fazit: Des Trainers Systemänderung brauchte etwas Zeit, funktionierte aber im Laufe des Spieles immer besser. Ob das für jedes Spiel die optimale Lösung wird, kann nur er beantworten, er ist ja auch Woche für Woche unterwegs um Spielbeobachtungen unseres nächsten Gegners zu führen. Wir trafen ausreichend das Tor, auch ein positiver Fakt in diesem Spiel, so zwangen wir unseren, anfangs, starken und fairen Gegner zu Fehlern und kamen so zum lang ersehnen Torerfolg. Komi mit 2 Toren und zwei Assi‘s sehr erfolgreich, was allerdings auch nicht anders sein sollte, bei unserem noch sehr jungen Landesmeister ;) Aber letztendlich machte dieses Spiel Spaß, alle waren mit Einsatz dabei, zu guter Letzt gab‘s noch Geburtstag und Matschrunden Getränke von Adel und Geili. Nächste Woche kommt dann Neutz zum wahrscheinlich letztem Heimspiel nach Ammendorf.

Freitag, den 13.09. [präsentiert von Wibe]

SSC Weißenfels - BSV Halle-Ammendorf 1:0

Tore: Fehlanzeige

Mannschaft: Stroze, Geili, Grubi, Wurschtl, Christian H., Komi, Renni, Neubi3, Wibe, Jörg, Lars, Ralf, Adel - Moosi, Martin

Als am heutigen Sonntag bei Thomas Helmer‘s Doppelpass das Spiel unserer Alten Herren in Weißenfels behandelt wurde, platzte das Phrasenschwein komplett aus den Nähten. Von Strunz bis Reif, von Ballack bis Calmund waren sich alle einig "ein Spiel dauert 90 Minuten", "wer kein Tor schießt kann nicht gewinnen", "diese Chancenverwertung musste sich rächen", "der Trainer hat sich vercoacht", "am Ende kackt die Ente", "so ist Fußball" und, und, und... Die zahlreichen Zuschauer am Freitagabend waren sich auch vollkommen einig, dieses Spiel kann man eigentlich nicht verlieren. Die mit Abstand stärksten Akteure bei unseren Gastgebern waren ein toll haltender Keeper und das Fangnetz hinterm Tor. Ein hervorragend bespielbarer Platz sollte unserem technisch anspruchsvollem Spiel eigentlich gut tun, tat er auch, aber "es gibt eben immer 2 Seiten der Medaille". Unser Gegner aus Weißenfels war stark ersatzgeschwächt, so dass unser Trainer entschied unsere 2 Avengers Moosi "Zorro" mit der Maske und Martin "Ritter Runkel von Rübenstein" mit dem Brustpanzer zum Gegner zu geben, um ein 11:11 zu ermöglichen. Wir waren ja wieder mit 15 Leuten angereist, also alles gut. Was dann in den 65 Minuten passierte, macht schon fast sprachlos, wenn es denn die Phrasen nicht gäbe... Zum Spiel.
Keine Minute war gespielt, da ging`s auch schon los. Die Richtung des gesamten Spieles wurde vorgegeben. Komi starte im Mittelfeld und seinen straffen Schuss von der Strafraumgrenze konnte der Keeper parieren. Danach folgten in kurzer Abfolge ca. 10 weitere Schussversuche seinerseits, allerdings wurde dabei das Fangnetz zum stärksten Gegenspieler. Es kam kein Schuss mehr aufs Tor. Aber das Fangnetz hielt. Wer für seine Frau also eine haltbare Netzstrumpfhose braucht, die auch etwas stärkerem und wilderem Ziehen standhält, sollte sich mit dem Hersteller der Fangnetze in Verbindung setzen. Allerdings war Komi, trotz der häufigen Versuche längst nicht der Alleinunterhalter, mit dem Nichttreffen des Tores. Alle anderen wie Renni, Wibe, Lars, Wurschtl oder Neubi3 waren auch nicht mit Zielwasser gesegnet, zeigten in verheißungsvollen Situationen nicht immer die nötige Übersicht bzw. technische Filigranität, die von Nöten gewesen wäre. Die meisten Schüsse oder Chancen verfehlten ebenfalls das Tor oder wurden sichere Beute des Schlussmannes. Weißenfels in der ersten Halbzeit mit nur einer Aktion in Richtung unseres Tores, allerdings flog auch deren Torabschluss über den Stroze Kasten. Jedenfalls stand es nach 30 gespielten Minuten immer noch 0:0, man hatte aber die Hoffnung und Zuversicht, dass es nach der Pause klappen muss, so überlegen war man.
Die zweite Hälfte war dann zum Verzweifeln. Was wir auch anstellten, das Tor war heute wie vernagelt bzw. wurde bei den unzähligen Schüssen anscheinend immer wieder von unsichtbarer Hand verrückt, so oft schossen wir daneben oder darüber. Auch das Fangnetz auf der anderen Seite hielt stand. Dabei spielten wir das gesamte Spiel deutlich besser als in der Vorwoche, aber "Tor" war, heute ein unaussprechliches Fremdwort, ein dunkler Ort. Weißenfels parkte allerdings auch den Linienbus vorm Strafraum und was durchkam hielt der beste Weißenfelser, der Busfahrer in Form des Torhüters. Einen Kopfball von Wibe meisterte er stark, genau wie einen ausgeguckten Schuss von Adel. Wie er übergriff und den hielt war schon saustark. Schüsse aus der Distanz, die aufs Tor kamen und Flanken hielt er oftmals sicher. 2 Mal verwehrte der Schiri hoffnungsvolle Alleingänge wegen Abseits, am Ende waren wir schon regelrecht verzweifelt. Als dann Komi aus 7 Metern freistehend das fast leere Tor wieder nicht traf, wussten alle, das wird heute wohlmöglich ein Phrasenspiel. So kam es dann auch. Letzte Minute, ein weiter Pass, unglückliche Kopfballverlängerung unsererseits und der Weißenfelser Stürmer nutze die einzige Gelegenheit in der 2. Hälfte und schoss den Ball ins Tor. Wir wurden bitter bestraft. Kurz danach war Schluss, überall Kopfschütteln und Fragezeichen in den Amme Gesichtern, die sich aber in der Kabine, wie immer schnell legten und in fröhliches Gemurmel wandelten. Wir spielen schließlich alle nicht erst seit heute Fußball, so etwas gibt es immer wieder und, und, und, und. Ende
Fazit: Spielerisch war es deutlich besser als letzte Woche, vorm Strafraum der Gastgeber war es allerdings ziemlich eng. Aber wir waren stets bemüht :). Heute war allerdings so ein Tag "da stehst du am Strand und triffst aus 10 Metern das Meer nicht". Gefühlt 28:2 Torschüsse, 16:0 Ecken, am Ende aber verloren. Ein unglaublich faires Spiel, mit einem unglaublichen Ende. Die Weißenfelser, sehr freundliche Gastgeber, hatten einen überragenden Torhüter in ihren Reihen. Wir schossen allerdings auch eher wie Stevie Wonder mit dem Bogen. Man lernt aus jeder Niederlage und nach dem Spiel ist vor dem Spiel, nächste Woche geht`s zum FSV. Ende der Phrasendrescherei...

Freitag, den 06.09. [präsentiert von Wibe]

BSV Halle-Ammendorf - Steuden 3:2

Tore: Renni, Lars, Eigentor

Mannschaft: Frank, Geili, Grubi, Wurschtl, Christian H., Christian N., Renni, Neubi3, Ottchen, Wibe, Jörg, Scheffel, Mirko, Lars, Gruni, Puschi

Am Freitag fand nun unser erstes offizielles Spiel auf dem neuen Rasenplatz am Ammendorfer Stadion statt. Das Eröffnungsspiel zwei Wochen vorher stand ja ursprünglich gar nicht auf dem Plan, wurde aber natürlich dankend angenommen. Wir verloren 2:3 gegen die Oldies vom HFC. Diesen Freitag war eigentlich Löbejün der Gegner. Eigentlich, wie so oft bei den AH. Löbejün sagte kurzfristig ab, Moosi rotierte wieder mal und am Ende gab es die Alt-Herren-Mannschaft aus dem Eierdorf Steuden als Gegner.
Der dort ansässige Hühnerhof scheint sehr finanzstark zu sein ;) tummelt sich doch der ein oder andere ehemalige höherklassig spielende Akteur in der Mannschaft. Allen voran Thilo Heuchert, seines Zeichens Akteur beim HFC, Bennstedt und, ich glaub, ganz früher sogar mal Nachwuchsauswahlkandidat. Die Steudener waren also alles andere als Fallobst oder faule Eier. Zum Spiel.
Unsere Truppe war personell überdurchschnittlich besetzt. Der Trainer konnte es sich leisten, dass Namen wie Gruni, Puschi, Wibe, Lars und Scheffel die Bank zierten. Alle kamen aber natürlich zum Einsatz, was ja auch immer wichtig ist.
Das Spiel begann auch sehr verheißungsvoll. Renni wurde von Mirko eingesetzt, setzte sich gut durch und netzte mit links ein. Obwohl es eher wie ein Kullerball aussah, soll ich betonen, dass es ein gewollt strammer Schuss in die Ecke war. Naja... Vielleicht gibt‘s ja wenigstens ein Getränkekasten für diese Aussage. Danach aber war ein deutlicher Abbruch in unserem Spiel zu erkennen. Kaum Spielfluss, viele Fehlabspiele und die wenigen Möglichkeiten wurden teilweise kläglich vergeben. Was unser letztes Spiel bei der Einheit ausmachte, kluges und sauberes, flaches Passspiel wurde heute insgesamt zu sehr vernachlässigt. Lange Laufwege mit Ball, hohe Flanken, die oftmals viel zu weit kamen, machten unser Spiel mehr zu einer Eierei. Das kam unserem Hühnerhof Gegner zu Gute, sie wurden immer mutiger und kamen nach Pingpong in unserem 16er zum Ausgleich. Wir waren optisch immer überlegen, allerdings war am 16er meist Schluss oder Mister Zufall verhalf zu einer Chance, welche allerdings doch recht kläglich vergeben wurde. So bekam Wibe einen ungenauen Rückpass vor die Füße, allerdings sprang bei der Ballannahme der Ball weg und futsch war die Chance. So dauerte es bis kurz vor den Halbzeitpfiff. Neubi3 flankte und aus dieser Flanke wurde ein Eigentor des Gegners. Bei diesem Eigentor war Grubi zumindest in der Nähe und dessen heißer Atem verunsicherte wohl den Abwehrspieler, so dass ich, gnädiger Weise neben Neubi3 auch unserem Admin einen Strich als Assi mache ;) . Zumindest führten wir wieder, nicht unverdient, aber schön ist was anderes.
Die zweite Hälfte änderte nicht viel, außer viele Wechsel innerhalb unseres Teams. Die Spielweise blieb leider gleich. Endlose Dribblings, viele hohe Bälle, die ihr Ziel oftmals weit verfehlten. Optisch klar überlegen, aber kaum richtiges Zusammenspiel und wenig herausgespielte Chancen. Zwei Freistöße von Gruni und Wurschtl waren noch das Gefährlichste, was aufs bzw. in Richtung Tor kam. Wie aus dem Nichts dann aber die schönste Szene des Spiels. Einen etwas genauer weit geschlagenen Ball von Gruni erlief Lars und wummerte ihn direkt unter die Latte. Schön anzusehen und dem Spielverlauf nach auch völlig verdient, so eine schicke Aktion heute leider eine Ausnahme. Steuden wehrte sich nach Kräften und kam sogar noch zum Anschlusstreffer. Kurz darauf Pfiff Zwecke ab und der gemütliche Teil begann.
Fazit: Vielleicht war unser neuer Platz noch zu ungewohnt, deshalb war unser Spiel noch eher dem Steinstraßenniveau angepasst. Am Ende stand ein zweifellos verdienter Sieg, viele anwesende Leute und glücklicherweise wurde überhaupt gespielt. Dank an die Steudener und natürlich werden wir beim nächsten Eierkauf auf die Schachtel schauen. Das Schönste aber am Freitagabend war dann die Auswertung in der Kabine. Mit 3 Kästen wurde aus diesem Spiel noch ein Event und Hochkaräter gemacht. Beobachter der Szene stellten fest, dass die letzten wohl mit dem Hahnkrähen die Kabine verließen, was ja zum Eiertanz mit den Steudener passte. Dass wir viel besser spielen können, weiß wohl jeder. Nächsten Freitag geht‘s nach Weißenfels...

Freitag, den 16.08. [präsentiert von Wibe]

Einheit Halle - BSV Halle-Ammendorf 1:4

Tore: Wibe, Mirko, Scheffelchen, Lars

Mannschaft: Stroze, Frank, Geili, Grubi, Wurschtl, Christian N., Lars, Adel, Komi, Ottchen, Wibe, Jörg, Scheffel, Mirko, Tobi

Letzten Freitag erfolgte nun der Rückrundenstart unserer alten Helden. Fast 2 Monate (offizielle) Spielpause, Rücken, Knie und Nasenschmerzen sind auskuriert, nun kann es wieder richtig losgehen. Aber wie oftmals bei älteren Herrschaften üblich, stellt sich irgendwann im Laufe der Woche ein Zipperlein ein, sei es beim Bierkasten tragen, zu fester Stuhlgang oder beim Einkaufsbummel mit der Frau, der wieder solange dauert, dass einem die Füße zu sehr schmerzen. So kam es, dass Landsberg am Mittwoch leider absagen musste und wir plötzlich ohne Gegner da standen. Bis Donnerstagabend sah es dann nach Ausfall aus, bis Moosi seine Kontakte zur Einheit zu Gute kamen. Ihr Gegner hatte kurzfristig auch viele Schmerzpatienten, so kamen wir doch noch zu einem Spiel. Die Einheit wollte grillen und wir spielen, eine wunderbare Kombination im Alt Herren Bereich. Zum Spiel.
Einheit mit nagelneuem Rasen, wunderbar grün und dicht, Brunnen sei Dank. Das einzige Manko: der Platz war extrem stumpf. Man musste den Ball schon mit aller vorhandenen Kraft spielen, damit man nicht nach 2 Metern Laufweg über das liegen gebliebene Spielgerät stolpert. Aber die Bedingungen waren trotzdem Top. Unsere Truppe mit fast voller Kapelle anwesend. lediglich die Urlauber Renni, Hörnchen und Christian fehlten, wobei unser Coach in Brasilien weilt und sich hoffentlich nicht zu viele Tipps von den Einheimischen holt, denn wer verliert gerne 1:7...
Mit dem Anpfiff zeigte sich unsere, diesmal von "Zorro" Moosi gecoachte, Truppe wie ein pustendes Rennpferd in der Box, endlich losgelassen werden. Nach, gefühlt, 20 Sekunden schickte Komi Wibe mit einem Traumpass, allerdings hatte der wahrscheinlich noch nicht mal die Schuhe zu, scheiterte erst am Torhüter, im Nachschuss dann an seinem eigenen linken Fuß. Nur kurze Zeit später allerdings, erneut Komi auf der linken Seite durch, wieder ein präziser Pass auf Wibe, diesmal saß der Schuss. Unsere Herrschaften wussten spielerisch durchaus zu gefallen, es wurde sogar Flügelspiel betrieben, sonst eher ja eine Seltenheit. Lars flankte einige Male sehr genau, nur leider vergaben wir die Möglichkeiten vorm Tor dann wieder. Die Einheit auch um einiges stärker als beim letzten Aufeinandertreffen, dort waren sie allerdings ja auch nur als Einspringer mit 8 eigenen Leuten anwesend. Sie erspielten sich die ein oder andere Möglichkeit, waren recht flink auf den Beinen, allerdings stand unsere Abwehr mit Wurschtel, Grubi, Geili und Christian doch recht fest, was durchkam wurde meist Beute von Stroze. Vor der Abwehr agierte diesmal unser neues Hirn Adel, daneben unser Alt Herren Tsunami Komi. Ein Sololauf über den ganzen Platz blieb leider ungekrönt, aber wenn er loszog brannte die Luft bei der Einheit lichterloh. Wir erspielten uns etliche gute Möglichkeiten und Chancen, Ottchen, Christian Neubert, Jörg und Komi, leider blieb es beim knappen Vorsprung. Vor der Pause dann sicherlich noch die dickste Chance, Ottchen mit schickem Pass auf Wibe dessen Eingabe Jörg eigentlich nur über die Linie drücken brauchte, Eigentlich...so ging‘s mit ‘nem 1:0 in die Pause.
Die 2. Hälfte dann mit Wechseln auf unserer Seite Frank kam für Stroze, Scheffel, Mirko und Tobi kamen ebenfalls. Unser Spiel weiterhin recht ordentlich anzuschauen, die Einheit spielte ebenfalls schön mit. Nach und nach rückte allerding der Kister der Einheit in den Vordergrund. Was er so im Laufe des Spiels hielt war schon recht beachtlich. Beim 2. Tor war er allerdings machtlos. Wibe spielte einen Pass auf Mirko, dessen Bauch war Abseitsverdächtig, allerdings blieb der Keller still und so netzte Mirko ein, wir hatten endlich einen beruhigenden Vorsprung. Danach ging es eigentlich hin und her, wir allerdings mit den klareren Chancen. Eine unglaubliche Doppelparade des Einheit Kisters zwang selbst unsere Leute zum Applaudieren, erst scheiterte Komi mit Flachschuss am glänzend reagierenden Hüter, den Nachschuss aus ca. 6 Metern von Tobi hielt er schon wieder stehend und boxte den Ball aus dem Eck. Respekt. Kurz danach aber doch das dritte Tor, Komi auf Scheffel, der trocken aus 8 Metern in die lange Ecke. Lars ließ, nach erneutem Zuspiel von Komi, noch einen Schuss gucken, aus 20 Metern zog er kurzerhand mal ab, Einheit‘s Kister konnte nur noch staunend schauen, wie die Murmel, statt am Tor vorbei zu fliegen, im Eck einschlug. Allerdings versuchte die Einheit danach weiter alles, wenigsten ein Tor zu erzielen und am Ende wurden sie belohnt. Geili spielte Volleyball, allerdings an unserer Strafraumgrenze, es gab Elfer und mit ihm den verdienten Ehrentreffer, unserer Gastgeber. Kurz darauf war Schluss, mit Speis und Getränk wurde der Gewichtsverlust wieder ausgeglichen. Ein rundum zufriedenstellender Rückrundenstart.
Fazit. Nach Comedy reifen Hin und Her, wo, wie und ob überhaupt gespielt wird, ein schöner Fußballabend. Unsere Truppe präsentierte sich spielfreudig, in einem, herausragend, fairem Spiel. Komi glänzte mit 3 Vorlagen, war der Assi König des Tages und auch ansonsten sehr viel unterwegs. Neuzugang Adel spielte ebenfalls sehr überlegt und einige kluge Pässe. Das macht Hoffnung auf, weiterhin, höchste Spielkultur unserer Truppe.
Nächste Woche ist dann Eröffnung unseres neuen Rasenplatzes, auf dem wir dann, hoffentlich, das ein oder andere schöne Heimspiel austragen können. Dort trifft unsere Elf dann auf die Oldies vom HFC, was sicherlich eine ebenfalls anschauliche Geschichte werden wird.

Freitag, den 07.06. [präsentiert von Wibe]

FC Halle-Neustadt - BSV Halle-Ammendorf 1:2

Tore: Hörnchen, Wibe

Mannschaft: Frank, Gersche, Geili, Wurschtl, Wibe, Komi, Christian N., Grubi, Hörnchen, Mirko, Scheffelchen, Martin

Am Freitag sollte eigentlich im letzten Spiel der "Hinrunde" der FC Weißenfels der Gegner sein. Aber wie bei den Alten Herren nicht ganz unüblich wurde vom Gegner abgesagt und der FC Halle Neustadt, den dieselbe Nachricht aus Bitterfeld, ereilte, wurde kurzerhand unser Gegner. Im Stadion Halle-Neustadt waren bei jedem Spieler, der die Treppen zum weiten Rund heraufkam, die Steine plumpsen zu hören, dass der zwar sehr schöne, aber für Alte Herren doch sehr große Rasenplatz nicht präpariert war. So verschlug es uns bei gefühlten 50 Grad auf den doch bald um die Hälfte kleineren Kunstrasenplatz, was für die zwar fußballerisch bessere als die heutige, aber nicht mehr ganz so laufstarke Generation deutlich angenehmer ist. Unsere Mannschaft durch den kurzfristigen Ausfall von Coach Christian, welcher im Stau ohne Klo stand und es deshalb nicht mehr zum Spielort schaffte, auf 12 Mann zusammengeschrumpelt, trotzdem gut besetzt. Mit dem FC Neustadt eine Truppe gegen uns, welche auch als sehr spielstark bekannt ist. Bekanntermaßen ist die Sommerzeit auch Festivalzeit von "Spring Break" über "Rock am Ring" und "Wacken". So wurde am Freitagabend ein neues Festival aus der Taufe gehoben. Im Neustädter Stadion fand das "Fehlpassfestival" statt. Womit wir zum Spiel kommen...
Unsere Truppe kam eigentlich gut rein, hatte nach kurzer Zeit gleich eine Chance, welche aber Abseits gewunken wurde. Schon da merkte man, irgendwie war das ein komisches Spiel. Zwei, drei Stationen dann bekam der Gegner den Ball, das beiderseits. Ob es an der Sonne lag oder einfach nur am freundschaftlichen Umgang miteinander, jedenfalls passierte erst mal nicht viel. Bis Hörnchen mal einen schicken Pass auf Wibe spielte, der aber viel zu lange zögerte, mit dem Kister zusammenprallte und auf einmal stand es 1:0. Allerdings nicht für uns! Aus dem Befreiungsschlag des Keepers entwickelte sich ein Konter der Neustädter und nur wenige Sekunden nach unserer großen Chance führten die Hausherren. Danach spielten wir eigentlich nur noch auf ein Tor, Möglichkeiten und Chancen zuhauf. Hörnchens Schuss hielt der Kister grandios, Mirko traf die Latte, den wegspringenden Ball vergab Wibe. Christian Neubert mit Volleyabnahme und gefühlte 25 Schussversuche von Hörnchen und Komi, alle erfolg- und meist auch harmlos. Neustadt mit wenigen Kontern, welche aber erfolglos blieben bzw. der heute im Tor stehende Frank konnte das ein oder andere Mal beweisen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Kurz vor der Halbzeit Komi mit einem Kopfball aus 5 Metern völlig blank, wieder eine Riesenchance, aber das Neustädter Tor blieb weiterhin sauber. Zwischendurch immer wieder Fehlpässe, Fehlpässe, Fehlpässe... Halbzeit!
Die zweite Hälfte, vom Spiel her, nicht so viel besser. Unsere Jungs versuchten viel mit Einzelaktionen und den schon erwähnten Fern"schüssen" zum Erfolg zu kommen. Wenn dann doch mal über die Flügel gespielt wurde, wurde es gleich gefährlich, eine Flanke von Christian Neubert auf Komi, der legt ab auf Wibe, der wieder übers Tor. Dann begann die Metall- bzw. Aluphase. Komi und 2 x Christian Neubert testeten die Haltbarkeit der Stangen. Sie bestanden die Tests, wahrscheinlich deutsche Wertarbeit, aber immer noch nix zählbares. Außer jemand hätte die Fehlpässe gezählt, würde die SPD so viele Stimmen bekommen wäre die nächste Kanzlerschaft sicher... Von Neustadt kam eigentlich nicht mehr so viel, ein Fernschuss vom langen Matze Wenzig, tolle Parade von Frank, dann klappte doch endlich mal was bei unseren Jungs. Ein Pass in die Schnittstelle von Wibe auf Hörnchen, der lochte endlich ein. Verdient ist gar kein Ausdruck, aber wir machten es uns heute wirklich schwer. Wenigstens einen Punkt gerettet, aber kurz danach kam etwas, was im professionellen Alt Herren Fußball auch nicht jeder macht. Ein Schuss der Neustädter ging durch Mann und Maus und schlug in unserem Tor ein. Der Schiri, an der Mittellinie, entschied auf Treffer, aber bevor der Neustädter Keller per Videobeweis eingreifen konnte, annullierten die Spieler von Neustadt ihren eigenen Treffer selbst!!! Ein Stürmer turnte vor Frank im Abseits herum und versperrte ihm die Sicht, so dass er nicht reagieren konnte. Respekt an die Gastgeber und der AH Fairplay Preis in Form des "Goldenen Hüftgelenk" ist euch sicher. Nur noch wenige Minuten waren danach zu spielen. Eigentlich richteten sich alle auf die Punkteteilung ein, nur Gersche sagte "wir schießen noch eins". Woher er seinen Optimismus nahm, ist nicht gesichert. Böse Zungen behaupten, er hätte im Garten beim Umgraben merkwürdige Pflanzen gefunden... Aber er sollte tatsächlich Recht behalten. In der letzten Sekunde nahm sich Hörnchen nochmal ein Herz zu einem Solo, spielte dann im Stolpern mehr zufällig zu Wibe und der machte, mit seiner zweiten guten Aktion im Spiel, doch noch das Siegtor. Danach war sofort Schluss.
Fazit: Komisches Spiel, wenig Kombination, mehr Solo, noch mehr Fehlpässe. Uwe, als Zuschauer auf unserer Bank, schmerzen wahrscheinlich heute noch die Augen. Aber gewonnen. Auch dank der Fairness unseres Gegners, lassen sie das Tor stehen, verlieren wir sicherlich. Aber auch das sollte, bei allem Ehrgeiz, Alt Herren Fußball sein. Es geht nicht um Trophäen und Punkte, sondern auch um eine schöne dritte Halbzeit in der Kabine. Dank dreier Spender reichte sogar der Gerstensaft diesmal. Eine der auch gewonnen Lehre der ersten Halbserie :)
Unsere "erste Halbserie" ist nun zu Ende. 8 Spiele konnten wir absolvieren, 6 Siege, 2 Niederlagen, bei einem Torverhältnis von 30:15. Positiv, wir mussten von uns aus kein Spiel aus Spielermangel absagen. Im Vergleich zum Vorjahr schon bemerkenswert und zeigt, dass wir wieder eine recht verlässliche Größe geworden sind, nicht zuletzt dank unserer "Neuzugänge" Geili, Grubi, Komi und Scheffel, wobei die "Alten" wie Ralf, Martin, Frank auch immer wieder zeigten, dass auf sie Verlass ist. Dank auch an unseren "Zorro" Moosi, der gewohnt schnell und hell auf unvorhersehbare Ereignisse reagierte und Spielpartner organisierte. Sehr schön auch, dass sich kein Spieler im Spiel (Moosi`s Nase war ja im knallharten Training ;)) ernsthaft verletzt hat. Nur unser Neubi3 muss muskulär etwas länger pausieren, gute Besserung. Nun hoffen wir auf unseren neuen Rasenplatz, daraus folgend mehr Heimspiele und eine erfolgreiche zweite Serie mit 10 Spielen, welche am 26.7. gegen Bennstedt startet. Vorher noch die legendäre AH Ausfahrt, mit Turnier, nach Frauenwald und Anfang Juli noch ein Turnier, in Hergisdorf.
Fröhliche Sommerpause allerseits :)


Freitag, den 24.05. [präsentiert von Wibe]

BSV Halle-Ammendorf - Einheit Halle 7:2

Tore: Wibe (3), Grubi, Lars, Komi, Hörnchen - Scheffelchen

Mannschaft: Ben, Christian, Gersche, Geili, Moosi, Wibe, Komi, Lars, Grubi, Hörnchen, Jörg, Ralf - Martin, Scheffelchen, Tobi, Adel

Am Freitag endete für unsere Mannschaft eine schier unendliche Wartezeit. Wir hatten tatsächlich wieder mal ein Heimspiel. Vom letzten Spiel einer Alte Herren Mannschaft in Ammendorf konnte lediglich Wolfgang noch erzählen. Im Jahre 1925 als der kleine Trompeter im Volkspark erschossen wurde und die KPD sowie die SPD noch eine große Nummer waren, durfte er für 25 Minuten den Linksaußen geben. Fast wäre ja auch diesmal das Spiel ausgefallen und es hätte diesmal sogar nicht am Veto durch das Regenradar des gesamten Jahres gelegen. Unser ursprünglicher Gegner, der SV Höhnstedt, sagte kurzfristig ab. Das Schwein für den Grill war bereits geschlachtet, das Bier kühl gestellt, die Bandagen um Knie und Knöchel gewickelt, das Finalgon bereit zum Schmieren, aber was nun? Zum Glück haben wir aber unseren "Hans Dampf in allen Gassen", unseren Moosi. Drei Akkuladungen vertelefonierte er und es klappte wirklich. Die Einheit konnte mit 8 Leuten zusagen. Da wir zu Heimspien ja immer genug Leute haben, gaben wir ihnen die Zusage Spitzenkräfte zur Verfügung zu stellen, um ein Spiel stattfinden zu lassen. Danke an die Einheit und an Moosi das es doch klappte. Zum Spiel.
Bei der Einheit liefen dann Tobi und Scheffelchen mit auf, welche ja sogar mal einige Zeit ihres Fußballerdaseins dort verbrachten. Dazu kamen mit Adel und Martin zwei Weitere und somit hatte die Einheit eine richtig gute Mannschaft auf der Platte. Allerdings war bei uns auch Komi wieder anwesend, frisch vermählt und voller Tatendrang. Nach wenigen Augenblicken schon zeigte er Antrittsschnelligkeit, allerdings war sein erster Rückpass noch etwas ungenau. Unsere Elf, auf heimischen Geläuf hochmotiviert, stürzte die Einheit Abwehr zu Beginn von einer Verlegenheit in die andere. Ein schicker Pass von Jörg auf Grubi, der wollte eigentlich flanken, aber wie es so oft ist, der Ball rutscht ab und senkt sich unhaltbar ins lange Eck. Eine frühe Führung und es lief weiter Richtung Einheit Tor. Ein langer Pass auf Moosi, welcher nun wieder der Zorro mit der Maske war, ganz alleine vorm Keeper, verwechselte aber rechtes und linkes Bein. Entschuldigend ist natürlich die eingeschränkte Sicht durch die Maske. Da sieht man nicht immer genau, welches Bein man gerade nimmt. Jedenfalls konnte der Einheit Kister gerade noch mit dem Fuß halten. Kurze Zeit später hatte er aber klaren Durchblick, bei einem eigentlich nicht erlaufbaren Pass sattelte er sein schnellstes Pferd, erlief diesen Ball und spielte am Ende noch Punktgenau auf Wibe, welcher dann diese Vorarbeit veredelte. Danach wurde die Einheit stärker und ihre Gastspieler drückten ihrem Spiel den Stempel auf. Tobi fing an zu organisieren und Adel, sowie der wie aufgezogen spielende Scheffel (...) prägten das Gästespiel. Völlig verdient und wunderschön kamen sie dann auch zum Anschluss. Scheffelchen bekam so ca. 25 Meter vor unserem Tor den Ball, sah dass Ben, welcher diesmal unseren Kasten hütete, etwas zu weit vorne stand und überlupfte diesen. Schick anzusehen und mit dem entsprechenden Obulus, in Form eines Kastens, wird dieses Tor auch in der Liste gewertet. Also Herr Scheffel ;). Unsere Truppe vergab anschließend einige verheißungsvolle Möglichkeiten, bevor Komi dann einen Eindruck von richtigen Alte Herren Fußball bekommen sollte. Ein Antritt von ihm und der richtige Gedanke... für die Erste. Er spielte Wibe an, rief noch " doppelt", Wibe verstand das auch und wusste was zu tun ist, allerdings eh der Fuß bei den Alten Herren das macht was der Kopf will... Jedenfalls war dann kein Doppelpass mehr möglich, allerdings drehte sich Wibe kurz und zog mit links ab, der Ball schlug unhaltbar ein. Dann wieder die Einheit - immer wieder diese Gastspieler, diesmal war es Adel. Seinen Schuss konnte Ben nicht festhalten und der Einheit Stürmer staubte ab. Wieder nur eine knappe Führung, so ging es dann in die Pause.
In der zweiten Hälfte sollten sich dann doch die konditionellen Vorteile unserer Truppe bemerkbar machen. Angriff auf Angriff rollte aufs Einheit Tor und die Chancenverwertung war wieder mal ausbaufähig. Einheit wehrte sich nach Kräften. Aber wenn die Tsunamiwelle Komi und seine Nebenleute ins Spielen gerieten, war kaum was dagegen zu setzen. Einen Pass von Grubi erlief Wibe, Rückpass auf Hörnchen, kurzes Solo und der anschließende "scharfe" Schuss riss dem Kister förmlich die Hände weg und trudelte ins Tor. Kurz danach traf auch noch Lars, welcher Freitag ein wenig die Klauenseuche am Fuß hatte. Aber mit dem Kopf klappte es. Flanke von Wibe und er lief schön ein und verwandelte. Mittlerweile spielte dann Gersche auch bei der Einheit, da sich ein Mitspieler verletzt hatte. Die Einheit nur noch ab und zu durch ihren schnellen, wendigen Stürmer vor unserem Tor. Aber alles in allem stand die Abwehr um Christian und später dann sogar Jörg recht sicher. So konnten wir vorne weiter Chancen vergeben. Lars, Hörnchen, Komi, Grubi - alle hatten noch Möglichkeiten zur Erhöhung, aber erst nach einem Eckball von Lars fiel ein weiteres Tor. Den hereinschwebenden Ball fing Adel im Stile seines Bruders, dem legendären HFC Torwart. Nur spielt ja aber unser Adel im Feld, folgerichtig gab es Elfmeter. Komi durfte ran. Er hatte durch seine Hochzeit den Gutschein und wie auf dem Standesamt sagte er sich "alles oder nichts", zimmerte er den Ball in den Giebel. Kurz darauf nutzte Geili noch einen Fehlpass der Einheit Abwehr, spielte auf Wibe, der traf erneut und schnürte somit einen Dreierpack. Das sorgt für den nächsten Kasten und das Endresultat.
Fazit: Das Ergebnis war an diesem Tage wirklich zweitrangig, es gab viel schönere Punkte. Wir hatten, endlich, unser längst verdientes Heimspiel und vor allem eine schöne Nachspielzeit. So wie es ein sollte. Einen tapferen Gegner, nicht zuletzt dank unserer Gastarbeiter bei der Einheit. Riesen Danke an die anwesenden Kicker der Einheit und natürlich an unseren Moosi, dass dieses Spiel doch stattfinden konnte. Komi ist nun verheiratet und passt sich somit dann sicherlich auch bald Figur- und Anspruchstechnisch an die Alte Herren an. Herzlichen Glückwunsch auch hier noch einmal und eine glückliche Ehe. Kurz - es hat einfach nur Spaß gemacht.
PS: Die Erfolge, unserer Mannschaft, scheinen wahrlich nicht ganz unbemerkt zu bleiben. Auf der Bühne am Freitag wurde tatsächlich der Chefscout der ersten Herren gesichtet und der verpflichtete Komi gleich für das anstehende Punktspiel, gegen Thalheim...


Freitag, den 17.05. [präsentiert von Wibe]

FSV 67 Halle - BSV Halle-Ammendorf 1:5

Tore: Lars (2), Wibe, Mirko, Scheffelchen

Mannschaft: Gersche, Christian, Wurschtl, Geili, Wibe, Martin, Scheffelchen, Lars, Grubi, Mirko, Renni, Moosi, Christian N., Hörnchen, Ralf

Die 5 steht unserer „Alte Herren“-Mannschaft in dieser Saison, Augenscheinlich, recht gut. Während die etlichen Lehrer in unserer Truppe auf Arbeit verzweifelt die Hände vorm Gesicht zusammenschlagen, ob der schlechten Arbeiten und daraus resultierenden Noten, klatschen unsere Spieler bei einem Fünfer begeistert ab und freuen sich. Schon gegen Seeben, Teutschenthal und Neutz waren 5 Treffer zu bestaunen. Und auch am Freitag, beim Gastgeber FSV 67, standen am Ende 5 auf unserer Habenseite. Leider auch wieder ein Gegentor, welches aber auch erneut zu verkraften war. 15 (!) Spieler umfasste unsere angereiste Mannschaft. Erinnert man sich an das letzte Jahr mit den vielen Spielabsagen mangels Leuten zurück, muss man sagen, es sieht deutlich besser aus. In diesem Jahr gab es noch keine! Hoffentlich bleibt das so... Zum Spiel.
Auf wunderbar weichem Kunstrasen, ideal für ältere Herrschaften mit Schmerzen in Knie, Rücken und Bauch, begann unsere Elf mit gutem Kombinations- und Fußballspiel. Ein wenig von Amsdorf abgeschaut, zogen wir das Spiel schön in die Breite, um dann schnell in die Spitze zu stoßen. Ruck zuck waren wir dann vor dem Tor. Renni verzog zuerst noch knapp. Kurz darauf eine präzise Eingabe über Außen von Lars, Wibe traf an die Latte und Mirko setzte den Nachschuss in Form eines Hebers in die Maschen. Der FSV testete den diesmal im Tor stehenden Gersche mit einem Freistoß. Er bewies mit der darauffolgenden Abwehr des Balles über das Tor, dass er im Tor besser aufgehoben ist als auf dem Feld ;). Allerdings war das längere Zeit die einzige Möglichkeit des Gastgebers, denn danach spielte nur noch unsere Truppe. Erfreulich, dass die Betonung wieder auf „spielte“ liegt. Wibe wurde nach Pass von Wurschtel am Strafraum gefällt und Lars setzte den Freistoß so präzise in die Maschen, dass der Torhüter des Gastgebers nicht mal mit der Wimper zucken konnte. Renni und Lars mussten dann leider verletzungsbedingt zeitig vom Feld. Bei Renni waren es wohl doch noch die Nachwirkungen der Amsdorfer Schürzen. Gute Besserung an Renni, denn Lars kam dann in der zweiten Hälfte wieder. Waren nur Muskelschmerzen vom Panzerschieben, da die Dinger ja seit Ursula nicht mehr fahren. Geili und Scheffelchen kamen, aber es gab keinen Abbruch unseres Spiels. Scheffelchen auf Rechts durch, seine Flanke verlängerte Kopfballungeheuer Hörnchen und in der Mitte stand Wibe goldrichtig und netzte ein. Weitere Möglichkeiten bis zur Pause blieben dann ungenutzt. Zur Halbzeit eine klare Führung.
Die zweite Hälfte begann unsererseits etwas unkonzentriert. Das Passspiel wurde ungenauer und die Chancen etwas leichtfertiger vergeben. So kam auch in dieser Phase der Gastgeber mit einem Flachschuss zum Erfolg. Dann kam die Zeit von Christian Neubert. Er hatte vor kurzem Geburtstag, wahrscheinlich hat er den Qualm der Kerzen auf der Torte eingeatmet und lief deshalb wie eine Dampflok von Oben nach Unten, Hin und Her. Kilometer schruppen, nannte man das früher. Unglaublich! Deshalb musste er auch nach dem Spiel zur Dopingprobe. Der Befund steht noch aus, aber es wird wohl auf eine Sperre auf Lebenszeit herauslaufen oder wir machen auch mal eine Spendensammlung. Leider blieb ihm ein Tor verwehrt. Seinen schicken Schuss kratzte der Kister spektakulär aus dem Giebel. Das klappte dann beim wiedergenesenen Lars besser. Eine schöne Mirko Flanke (ich glaube sogar mit dem linken (!!!) Bein gesehen zu haben…) setzte er mit dem Kopf in die Maschen. Mirko bereitete dann auch noch das 5. Tor vor. Nach einer Ecke von ihm waren sich die FSV‘er nicht einig und Scheffelchen staubte ab. Gersche in seiner Kiste hatte zwischenzeitlich Zeit für Liegestütze, vom Gastgeber kam nichts weiter. Was für ihn auch gut war, musste er doch am Sonnabend seinen Körper für 5 Minuten noch bei der Ersten "bewegen" oder wie man das auch immer nennt :D. Man sieht also auch, Leistung lohnt sich wieder! Wenn die Alten mal ein wenig mehr Beachtung finden würden, käme Malle bei dem derzeitigen Personalnotstand gar nicht an dem ein oder anderen vorbei :P :P : P. Abpfiff.
Fazit: Wieder ein überzeugender Sieg unserer Mannschaft. Spielfluss war da. Die Bedingungen beim FSV sind auch phantastisch, der Kunstrasen lädt geradezu zum Spielen ein. 5 Tore sind eine gute Ausbeute und das gute Zusammenspiel aller Mannschaftsteile zeigte den Neustädtern die Grenzen auf. 15 anwesende Spieler, wenn man bedenkt das u.a. mit Oli, Komi, Jörg, Neubi3 und Ottchen sowie Stroze oder eines Torhüters, welcher sich gerne ins Tor stellt, noch wichtige Leistungsträger fehlten, sagt das einiges über die Möglichkeiten und Stärke unserer Truppe aus. Die wichtigste Feststellung nach dem Spiel war aber, eine Kiste reicht nicht!!!!
Nächste Woche gibt es wohl eine Premiere, Gegner sind erstmalig die Oldies vom SV Höhnstedt.


Freitag, den 10.05. [präsentiert von Wibe]

Amsdorf - BSV Halle-Ammendorf 3:0

Tore: Fehlanzeige

Mannschaft: Wibe, Christian, Wurschtl, Geili, Gersche, Ralf, Neubi3, Lars, Grubi, Mirko, Renni, Tobi

Am Freitag waren wir nun bei den Alten Herren von Romonta Amsdorf zu Gast. Diese Mannschaft begleitet uns schon etliche Jahre als Spielpartner und jedes Mal waren es Spiele auf allerhöchstem Niveau. Wie zu längst vergangenen Zeiten das Weltmeisterduell im Schach, Anatoli Karpow gegen Garry Kasparov. So in etwa kann man Spiele gegen Amsdorf betrachten. Rasenschach vom allerfeinsten, nicht zuletzt auch der Qualität der Amsdorfer geschuldet. In ihrer Mannschaft tummeln sich fast ausnahmslos ehemalige Verbandsligaspieler. Mit Matze Gründler sogar ein ehemalig in Ammendorf beheimateter Spieler. Während man beim oben genannten Schachduell stundenlang auf einen Zug wartete, so schoben sich die Amsdorfer am Freitag zeitweise minutenlang die Bälle zu, ohne das ein Spieler unserer Truppe die Chance hatte daran zu kommen. Unsere Truppe war allerdings kurzfristig stark dezimiert. Jörg und "Zorro" Moosi fielen plötzlich aus. So kam Ralf in der "Blüte seiner Jahre" wieder einmal zu einem Spiel von Beginn an. Auf der Bank saß nur noch Tobi, welcher ja letzte Woche nach jahrelanger Verletzung sein Comeback gegeben hatte und so auch eine volle Hälfte absolvieren konnte. Zum Spiel.
Unsere Alt Amme übernahm sofort die Initiative. Renni startete 2-mal wunderbar durch, aber der Toresschluss war diesmal nicht so seins. Der Chancentod war diesmal auf seiner Seite. Mirko und Lars hatten auch noch zwei gute Möglichkeiten uns in Führung zu bringen, scheiterten aber ebenfalls an Nerven und Hüter. Nach und nach aber übernahmen die Hausherren auf dem Kunstrasenplatz, der dem Strand der Ostsee glich, das Kommando. So versank man teilweise im aufgeschütteten Granulat. Das Tempo war nicht sonderlich hoch, das Schild vom Bummelzug "Blumenpflücken während der Fahrt verboten" hätte gut an dieses Spiel angepasst werden können. Aber ab und zu setzte Amsdorf dann eine Duftmarke Richtung Tor von Wibe, der diesmal in die Kiste musste. Einschläfern mit links-, rechts-, links-, rechts Gespiele, dann urplötzlich der Pass in die Tiefe. Zum Glück nicht mit richtiger Visiereinstellung. Meist flogen die Bälle Richtung Romonta Schornstein. Dann klappte es aber doch. Christian konnte sich nur noch mit einem Foul im Strafraum behelfen und es gab Elfer, welcher dann sicher verwandelt wurde. Unsere Mannschaft fand in dieser Zeit fast nicht mehr statt. Fehlabspiele, verlorene Zweikämpfe, es sah alles wie unsere große Regierungskoalition aus, etwas unharmonisch, um es vorsichtig auszudrücken. So kam Amsdorf dann auch im Anschluss an eine Ecke zum verdienten 2:0. Mit diesem Spielstand ging‘s in die Pause.
Nach der Pause wurde es etwas besser, zumindest hielten wir die Bälle mal länger in unseren Reihen. Das Tempo insgesamt war weiter eher Bummel- statt D-Zug. Allerdings sieht man in Zeitlupe natürlich genauer die technische Klasse des einen oder anderen aufblitzen. Renni bekam von Matze Gründler erst eine Schürze mit der Hacke, dann noch eine normale, hat seitdem Knieschmerzen und träumt schlecht. Gersche sah das und wollte auch mal mit der Hacke, stolperte aber über seine eigenen Beine und aus seinem verunglückten Solo entstand ein Konter der Hausherren und das entscheidende 3:0. Was man aber sagen muss, unsere Mannschaft gab nie auf wenigstens noch ein Tor erzielen zu wollen. Lars hatte noch eine Riesenchance und Renni traf nach tollem Solo leider nur den Pfosten. Leider sollte es nicht sein, Amsdorf machte dann auch nicht mehr als nötig. Zu allem Unglück verletzte sich auch noch Neubi3, so dass Ralf am Ende fast die gesamte Spielzeit auf der Platte stehen musste. Respekt für ihn und gute Besserung an Neubi3. Am Ende eines überaus fairem Spiels ein verdienter Sieg der Amsdorfer.
Fazit: Amsdorf war am Ende die bessere Mannschaft, wobei wir die ersten großen Chancen hatten. Wer weiß ob wir dann vielleicht das Spiel nicht anders gestalteten hätten können. Aber die mangelnde Chancenverwertung begleitet uns ja schon seit Saisonbeginn. Schade war im Vorfeld auch, dass wir erneut nicht zu einem Heimspiel kamen... (Ironie an) die ganze Woche Regen verkraftet natürlich kein Platz der Welt... (Ironie aus) und das wir kurzfristig Ausfälle zu beklagen hatten. Nächsten Freitag geht´s zum Kinderdorf, die Alten Herren des FSV 67 sind dann unsere Gastgeber.


Freitag, den 03.05. [präsentiert von Wibe]

Teutschenthal - BSV Halle-Ammendorf 1:5

Tore: Wibe (2), Hörnchen, Jörg, Grubi

Mannschaft: Stroze, Christian, Wurschtl, Geili, Gersche, Jörg, Neubi3, Hörnchen, Wibe, Grubi, Mirko, Tobi, Ralf

Freitag verschlug es unsere Truppe nun doch nicht nach Amsdorf, sondern nach Teutschenthal. Warum und wieso ist eigentlich auch Wurscht, geht es beim Freitagabendlichen Betriebsausflug um Bewegung, der müden Knochen. Der Platz in Teutschenthal war für Bewegung gut geeignet, die Maße waren nah an den Maximalabmessungen für Fußballplätze. Zumindest stark kurzsichtige Personen hätten Probleme, von einem Tor zum anderen zu schauen. Etwas hart und holprig, aber was will man sich beschweren, wenn man die Steinstraße (noch) sein Eigen nennt. Zwei Spieler, die es gewohnt waren jahrelang solch einen Untergrund zu bespielen und quasi Heimvorteil genossen, waren Grubi und Wibe, welche am Ende auch am Großteil der Tore beteiligt waren. Dazu später. Teutschenthal, obwohl im Wappen eine 1885 steht, besitzt erst seit kurzem wieder eine Fußballabteilung. Das merkte man dann letztendlich auch in der Qualität auf dem Platz. Die Kabinen waren, im Gegensatz zum letzten Freitagspiel, offen und auch ein Spielleiter mit eigener Pfeife vorhanden. Unsere Truppe mit 13 Mann angereist, darunter der unverwüstliche Ralf und zur Freude aller auch Tobi, der nach 1,5 Jahren Verletzungspause seine Fußballschuhe wieder herausholte. Sie rochen schon etwas strenger, passten aber noch. Sein Knie hatte er getappt und sah aus wie eine kaputte Netzstrumpfhose seiner Frau. Schien aber seinen Zweck zu erfüllen. Zum Spiel.
Unsere Mannschaft war von Anfang an klar überlegen. Man hatte aber auch den Eindruck, dass sich die Gastgeber teilweise zum ersten Mal sahen. Zumindest kannte sich nicht jeder oder wusste genau was wer spielte. Immer wenn über Rechts Grubi, Neubi3 und Mirko sowie auf der linken Seite Geili, Jörg und Wibe zum Kombinationsspiel ansetzten, Hörnchen aus dem Rückraum nachstieß, waren sie heillos überfordert. Leider endete das eigentlich gute Fußballspiel von uns kurz vor dem Strafraum. Der letzte Pass war meist ungenau und der Strafraum wurde wie die Flugverbotszone überm Bundestag behandelt. Trotzdem kamen wir relativ zeitig zur Führung. Grubi passte auf Wibe und der traf diesmal, nach weitaus weniger Versuchen als gegen Seeben, zur verdienten Führung. Kurz darauf ein Pass in die Tiefe auf Wibe, der legte am Strafraum zurück auf Hörnchen, welcher dann im 2. Versuch einnetzte. Danach etwas viel Leerlauf in unserem Spiel. Teilweise verhoppelte der Ball, mitunter übersahen wir den besser postierten Gegenspieler oder wir waren einfach überrascht von so viel Freiraum und schoben den Ball fair zum Gegner. So kam, was eigentlich nie kommen durfte. Freistoß für Teutschenthal punktgenau auf den Kopf des Stürmers und ein wirklich schick anzusehender Kopfball schlug in unserer Kiste ein. Es sollte wahrhaftig der einzige Ball aufs Tor von Stroze bleiben. Zumindest kann ich mich an keine andere Szene erinnern. So stand es zur Halbzeit nur 2:1, trotz deutlicher Überlegenheit.
Die zweite Hälfte ging dann eigentlich nur noch in eine Richtung. Einbahnstraßen Fußball! Teutschenthal wurde immer müder. Aber auch klar nach jahrelanger Fußballabstinenz. Sie versuchten sich nach Kräften zu wehren, aber so richtig gelang das nicht. Folgerichtig erarbeiteten bzw. spielten wir weiter Chancen und Tore heraus. Es dauerte aber einige Zeit ehe Grubi auf Jörg spielte, der parallel zum Strafraum lief und einen "unglaublichen Hammer" herausholte. Punktgenau in der unteren Torecke, 5 cm hinter der Linie blieb der Ball liegen. Tor ist Tor. Mittlerweile war unsere eine Läuferlunge Neubi3 aus dem Spiel. Schonung für sein Samstägliches Punktspiel. Ralf kam für ihn und Jörg, sorgte dann Mitte der 2. Hälfte fürs Comeback von Netzstrumpfhosen Tobi. Christian war auch ein wenig langweilig in der Abwehr. Er setzte zu einem Flügellauf über "100 Meter" (Zitat) an. Dass seine Flanke noch Punktgenau auf Wibe kam, war fast ein Wunder. Dder Coach konnte sich das ganze Wochenende nicht mehr bewegen. Wibe köpfte die wahrlich schöne Flanke allerdings über das Tor. Kurze Zeit später machten es die beiden besser: Freistoß, kurze "Absprache", Christian lupfte den Ball in die Box, Wibe Ballannahme mit der Brust und schneller Torabschluss. Es stand 4:1. Dann gab es noch Elfmeter für unsere Mannschaft. Gersche holte ihn heraus und wollte auch selbst schießen... Folgendes Bild: Gersche legt den Ball auf den Punkt, Torhüter steht, Gersche läuft an, zumindest soll es laufen sein. Torhüter steht immer noch. Gersche, kurz vorm Ball, und Torhüter fixieren sich mit den Augen, wie zwei Boxer vor dem Kampf. Wer zuerst zwinkert verliert. Torhüter bleibt stehen, Gersche trifft zumindest den Ball, Torhüter steht immer noch und bekommt den Ball ab. Ball prallt zurück zu Gersche, Torhüter steht immer noch an Ort und Stelle. Gersche, ganz alleine mit dem Ball, vorm stehenden Torhüter... denkt sich, wenn ich den Ball jetzt statt ins Tor ins Seitenaus schieße, gibt’s wenigstens Einwurf. Allerdings für Teutschenthal. So passiert und wir haben eine Kiste mehr, zum nächsten Spiel. Im Übrigen hatte unser Kister dann doch noch einen Auftritt. Einen Befreiungsschlag der Teutschenthaler lief er im Sprint bei den kalten Muskeln sehr Zerrungsverdächtig ca. 30 Meter vorm Tor ab und leitete den nächsten Angriff ein. Kurz vor Schluss noch eine Alt-Amme2 Kombi. Wibe steckt auf Grubi und der netzt auch wieder ein. 5:1, kurz darauf pfeift der Schiri ab und der wichtigste Teil nach der Bewegung kommt, der Kasten.
Fazit: Nie gefährdet, allerdings auch erklärbar. Teutschenthal hatte im Moment nach der Neugründung der Fußballabteilung einfach nicht die Mittel, uns auch nur annähernd Paroli bieten zu können. In einem Jahr sieht das Ganze vielleicht schon ganz anders aus. Es gab schöne Spielzüge und auch ein wenig Leerlauf. Die letzten Pässe und das ein oder andere Mal der Blick für den besser postierten Nebenmann hätten sicherlich für noch mehr Tore sorgen können. Aber wieder 5 Geschossene ist auch ausreichend. Schön das Tobi wieder dabei sein kann, sein Knie hielt. Nächste Woche geht`s dann wohl gegen Amsdorf...


Freitag, den 26.04. [präsentiert von Wibe]

Neutz - BSV Halle-Ammendorf 2:5

Tore: Lars (2), Grubi, Scheffelchen, Mirko

Mannschaft: Frank, Christian, Wurschtl, Geili, Jörg, Lars, Oli, Mirko, Wibe, Grubi, Scheffelchen, Moosi, Ralf

Freitag verschlug es unsere Truppe nach Neutz. Der SV hat sicherlich schon bessere Zeiten gesehen. Zu Friedenszeiten spielte man gar in der Landesklasse, mittlerweile ist der Verein, wie so viele ehemals erfolgreiche Truppen aus dem Saalekreis, in den in den fußballerischen Niederungen angekommen. Unsere Mannschaft, nach einem Sieg und einer Niederlage in den ersten beiden Spielen, war gewillt ein gutes Spiel abzuliefern, im besten Falle sogar erfolgreich. Als erstes war allerdings das Wetter ein Problem. Der Pustewind war schon fast ein ausgewachsener Sturm. Denn in Neutz fehlen mittlerweile auch die Bäume um den Platz. So musste manch einer der anwesenden Herrschaften um sein Toupet fürchten. Dazu fehlte nach Ankunft unserer Mannschaft ein Schlüsselgewaltiger der Heimmannschaft, so dass wir gut eine halbe Stunde im kalten Sturm vor dem Anwesen warten mussten. Aber zum Glück haben wir ja jetzt Batman oder den modernen Zorro in unserer Mannschaft. Der machte, dass uns warm wurde. Die "Maske des Moosi‘s" war der Hingucker und er zeigte uns auch sein selbstentworfenes Graffiti. Ein großes „M“ als Druckbuchstabe - unglaublich diese Kreativität. Also wenn man an den Häuserwänden demnächst diesen Buchstaben sieht, wissen alle, Moosi war hier und kämpfte für die Gleichbehandlung der Nasenbären. Für jeden Nasenbär mit gebrochenem Nasenbein eine Maske! Zum Spiel.
Nachdem wir dann in der Kabine waren, Christian seine berühmten langen Ansprachen über Taktik und Aufstellung gehalten hatte, ging es raus. Die längste Erwärmungsphase in der Geschichte des Altherren Fußballes startete. Meist reicht ja eine Bahn hoch und runter, zweimal Mühlkreisen mit den Armen und eine Standdehnung aus. Aber diesmal war es anders. Erst fehlte der Schiri. Dann sein wichtigstes Arbeitsgerät, die Pfeife. Als schon jemand der Gastgeber unterwegs nach Hause war, um seinem Kind die Triola zu klauen, damit wenigstens ein Gerät da war, was einen Ton von sich gibt, erinnerte sich unser Coach daran, dass er ja vor Jahren einem schlechten Schiedsrichter vor Wut mal die Pfeife klaute und holte sie aus seiner Sporttasche. Dazu muss man wissen, sie lag seit Jahren versteckt in seinen ungeputzten Ersatzschuhen, aber kurz draufgespuckt und sie trällerte wie neu. Endlich ging es los. Das Spiel ist eigentlich schneller erzählt als die Erwärmungsphase. Unsere Mannschaft spielte dieses Mal ungewohnt effektiv. 7-mal schossen wir aufs Tor und trafen 5-mal. Nach dem Chancenfestival des letzten Spieles schonte wenigstens das die Nerven. Das Spiel war durch den anwesenden Wirbelsturm nicht sonderlich gut anzuschauen. Schoß man gegen den Wind kam der Ball nicht an, tat man es mit dem Wind freute sich Sennewitz und der noch weiter entfernte VfL 96 über neue Bälle... Lars zielte einmal Richtung Tor und der Torhüter der Gastgeber zeigte überragende Flugkünste... Schön sah es ja aus wie er flog, allerdings hatte ihm niemand gesagt, dass man die Hände zum Halten des Balles benutzen kann. Uns war es egal, wir führten zur Halbzeit. Außer noch einem Pfostenschuss unsererseits und ein paar gefährlichen Konteransätzen des Gastgebers war das kaum zum Anschauen.
Die zweite Hälfte sollte dann etwas Besserung bringen. Wie schon erwähnt, der Sturm ließ kaum vernünftig Fußball spielen zu. Trotzdem versuchten wir es in der zweiten Hälfte etwas mehr. Dann traf doch nicht etwa Grubi. Das letzte Tor eines Grubers war noch zu seines Vater Haralds Zeiten als er an der Ostsee vom Strand aus das Meer getroffen hat. Na gut, zwischendurch ist unser Grubi Vater geworden, also auch ein Treffer ;) Aber dieses Tor machte er richtig gut und abgezockt. Arschgewackelt, Torecke ausgesucht und es stand 2:0. Kurz darauf holte Lars nochmal den "Hammer" raus... Fast eine Kopie des 1:0. Torhüter Flugshow wie Eintracht Frankfurts Attila, nur eben ohne Hände zum Ball. Neutz wehrte sich nach Kräften, die Qualität ihrer Chancen nahm zu. Frank musste einmal Kopf und Kragen riskieren, um den Anschluss zu verhindern. Nach einer Ecke des Gastgebers war es dann soweit. Der Ball prallte von der Latte zurück, Christian versuchte noch was zu retten. Was wusste er auch nicht mehr. Jedenfalls schmiss er todesmutig seine Beine in die Luft, allerdings zu spät. Der Stürmer hatte schon eingenetzt. Eigentlich auch klar, eh so eine Boeing 747 startet ;) Verdient war es allemal. Scheffelchen ließ dann auch mal einen gucken. Sein Geschoß schlug in der langen Ecke ein, somit war der alte Abstand wieder da. Mirko machte nach einem Sprint fast ab der Mittellinie den Deckel drauf, bevor die tapferen Hausherren noch mal verkürzen konnten. Und Batman zeigte auch noch, dass er ganz schnell rennen kann. Vom eigenen Strafraum aus im Sprint, schneller als das Batmobil, bis zum anderen Strafraum... Dann lag der Ball im Aus. Nach gefühlt 380 Minuten Spielzeit, mit der Erwärmung, pfiff der Schiri dann ab. Geili gab seinen Geburtstagskasten und alles war schnell vergessen.
Fazit: Nicht schön, trotzdem gewonnen. Keiner wurde umgeweht, Moosi‘s Maske hält und verschafft irgendwelche Superkräfte. Dazu können wir aus weniger Chancen auch Tore machen, besitzen eine eigene Pfeife und haben einen Premiere-Torschützen in den Alten Herren. Wenn das nicht Grund zur Freude ist. Nun möchten wir aber auch mal bei schönerem Wetter Fußball spielen. Am Freitag zum Beispiel. Da geht`s zu unseren Freunden nach Amsdorf.


Freitag, den 12.04. [präsentiert von Wibe]

Seeben - BSV Halle-Ammendorf 1:5

Tore: Lars, Wibe (2), Gersche, Christian

Mannschaft: Stroze, Grubi, Ch. Herrmann, Ch. Neubert, Renni, Geili, Neubi3, Lars, Wibe, Scheffel, Gersche, Wurschtl, Hörnchen

Am Freitag verschlug es unsere Alten nach Seeben. Das Wetter war nicht so für alte Knochen gemacht, eisig kalt und auf der Fahrt zum Platz hüpfte, Dank der Temperaturen, schon der ein oder andere Eisbär über die Straße. Aber spätestens zum Anpfiff wurde den Anwesenden warm, sei es beim Beklatschen der Tore oder auch beim Hände über den Kopf zusammen schlagen, angesichts der vergebenen Chancen. Aufgrund der Auflösung von Seeben‘s erster Mannschaft wurde ein recht starker Gegner erwartet. Am Ende war es allerdings eine AH Mannschaft des Gastgebers, welche ohne Unterstützung der ehemaligen SOL Mannschaft auskommen musste, obwohl der ein oder andere wahrscheinlich das Alter hat, um etwas ruhiger zu kicken. Zum Spiel.
Der COACH veränderte die Aufstellung, zur Vorwoche, ein wenig. Rotation, natürlich der Dreifachbelastung Frau, Arbeit, Sport geschuldet. Die Innenverteidigung bildete diesmal Gersche und er selbst, ins Tor kam Stroze zurück, hatte er doch gegenüber Gersche die bessere Kassierquote. Außerdem hatte Gersche den Elfer Gutschein und bei einem, eventuellem, Strafstoß von einem Tor bis zum anderen zu rennen, würde seine Laufleistung, vom Spiel, in einem Zug aufbrauchen :). Außen hatten wir diesmal Flitzer, Renni und Scheffel, später dann Christian Neubert waren da, selbst Grubi rannte ein paar Mal die Linie lang und flankte, was ihm in 20 Jahren 2. kaum gelang ;) Das merkte man unserem Spiel auch sofort positiv an. Von Beginn an gab es nur eine Richtung, das Seebener Tor. Es wurden Chancen herausgespielt, wohlgemerkt herausgespielt. Im Gegensatz zur Vorwoche, spielten wir endlich Fußball, was, natürlich, auch der Gegenwehr unseres Gegners zu verdanken war. Nach 15 Minuten die verdiente Führung, Wibe war rechts durch, passte auf Lars, der brauchte nur noch den Fuß hinhalten, es stand 1:0. Knapp eine Minute später Renni auf der anderen Seite, sein Schuss wird abgewehrt und Wibe setzte den Nachschuss ins Netz. Danach begann ein Chancenverschießen für den Rest der ersten Hälfte. Vor allem Wibe hatte Chancen für den weiteren Verlauf der Saison, aber auch der Rest stellte fest, das Runde ins Eckige, ist manchmal nicht so einfach. Man ging mit einer beruhigenden 2:0 Führung in die Pause, hätte aber auch viel höher führen können bzw. müssen.
Die zweite Hälfte war dann wie ein alter Gina Wild Porno, alle durften mal ran, aber kaum einer traf richtig. Aus Abseitsverdächtiger Position traf Wibe kurz nach Wiederanpfiff, nach schönem Pass von Christian Neubert. Dann ging es wieder los, Chancen für, fast, jeden unserer Truppe. Wie am Fahrkartenschalter standen wir Schlange und jeder der dran war schoss nur eine Fahrkarte oder traf den Kontrolleur. Gersche, Renni, Lars, Wibe, die Liste ließe sich endlos fortführen. Entweder Latte, dreimal auf der Linie gerettet oder Fangnetz geprüft. Seebens Abwehr war kaum existent, es dauerte dann bis zur 62. Minute als Christian Neubert dann endlich mal den genauen Hammer rausholte und ins Tor traf. Kurz danach zeigte Seeben, was Effektivität bedeutet. Einmal kamen sie, richtig, vor unser Tor und schon lag er drinnen. Stroze war sicherlich schon eingefroren, konnte an diesem Ding aber nichts machen, wenigstens den Ball aus dem Netz holen, fast die einzige Bewegung in diesem Spiel. Gersche traf dann auch noch aus einer 4:1 Überzahlsituation heraus, statt Elfmeter, dann ein richtiges Tor. Danach wieder das berühmte Chancenvergeben. Am Ende ein hochverdienter 5:1 Sieg, in einem bemerkenswert fairem Spiel.
Fazit: Unsere Mannschaft spielte Fußball, das kann sie richtig gut, wenn man sie lässt, die wichtigste Erkenntnis. Die Chancenverwertung war Mangelhaft, aber im Vergleich zu den Nieten in der Losbude immer noch gut, da gibt’s bei 10 gekauften Losen maximal einen Gewinn. Letztendlich waren die Chancen aber, fast, allesamt heraus gespielt. Am Ende standen, immerhin, 5 Tore, das sollte uns freuen, ob da 5 oder 10 stehen, interessiert den Fuchs oder vielleicht noch die Sendung mit der Maus. Nach Ostern geht`s dann weiter, in Neutz. Fröhliches Eiersuchen :)


Freitag, den 05.04. [präsentiert von Wibe]

Landsberg - BSV Halle-Ammendorf 4:1

Tore: Komi

Mannschaft: Stroze, Gersche, Christian, Wurschtl, Geili, Hörnchen, Lars, Möwe, Mirko, Wibe, Komi, Martin, Ralf

Freitag endete die Spielpause der Alten Helden Ammendorf. 5 lange Monate musste man warten, um endlich wieder die hohe Kunst des Rasenschachs zu bewundern. Unsere Reise führte nach Landsberg, zu den dort ansässigen AH des SSV. Dem einen oder anderen Spieler unserer Truppe sah man das üppige Weihnachtsfest an den Hüften und Bauch immer noch an. Aber spätestens vorm Spiegel entdeckte man dann doch, ob man Männlein oder Weiblein ist. Personell waren wir mit 13 Leuten recht gut bestückt, der Platz frisch vertikutiert, die Sonne schien auf die mit Finalgon schon vorgewärmten Knochen und mit Landsberg wartete eine spielstarke Mannschaft als Gegner. Schöner könnte ein Saisonauftakt kaum sein. Naja, nur das Endergebnis... dazu dann später.
Ein Abtasten zu Beginn, man musste sich nach monatelangem Herumturnen in der Halle oder gar nur auf der Couch erst mal an die Länge eines Fußballplatzes gewöhnen. Deshalb wurde unsererseits meist mit langen Bällen operiert, um den Platz zu vermessen. Trotzdem gab es die eine oder andere Möglichkeit. Komi scheiterte zweimal am Fangnetz, welches die angrenzende Siedlung in ca. 100 Metern schützen sollte und verheißungsvolle Konter wurden nicht bis zum Ende ausgespielt. Der letzte Pass kam selten an. Landsberg testete ebenfalls erst mal und wenn etwas durchkam hielt Stroze bravourös. Dass es auch mit Fußball langsam vorwärts ging, bewiesen im schönsten Spielzug der ersten Hälfte Geili, Wibe Hörnchen und am Ende Komi, welcher leider am Ende einer geilen Direktkombi am Kister der Landsberger scheiterte. So kam es, dass Landsberg eine kurze Unaufmerksamkeit, unserer in der ersten Hälfte guten Abwehr, ausnutzte und in Führung ging. Zu allem Unglück verletzte sich Stroze am Kopf und musste zur kurz darauf folgenden Halbzeit ausgewechselt werden. Wir hoffen, dass er uns dann im nächsten Spiel wieder mit vollen Kräften zur Verfügung steht. Gersche ging in die Kiste und Martin kam auf den Platz. Während der Mannschaftsitzung unserer Mannschaft in der Halbzeit präsentiere unser Couch Christian eine klaffende Wunde am Oberschenkel. Er sah aus wie der Ewald Lienen aus Ammendorf. Der Verursacher der Wunde konnte nicht ermittelt werden, war es doch ein ausgesprochen faires Spiel. Ob es nun ein nicht gesehenes, gnadenloses Tackling seinerseits war, ob er es sich beim Pinkeln im Dornenbusch geholt hat oder gar noch die nicht verheilten Zeichen einer heißen Nacht, es wird auf ewig ein Rätsel bleiben...
Der Beginn der zweiten Hälfte war komplett anders als das Spiel der Ersten. Unsere Truppe spielte sowas wie Alte Herren Pressing und vor allem vermehrt (endlich) Kurzpass. Damit hatte Landsberg offensichtlich große Probleme. Wir hatten Chancen für mehrere Spiele, aber die Füße waren ganz klar noch falsch herum angeschraubt. Mirko 2x, Komi, Wibe, Christian, Lars. Keiner traf die Kiste. Am Ende half eine seit Jahren einstudierte Variante. Einen Abschlag von Gersche nahm Komi an und lief alleine los. Am Ende zimmerte er den Ball in den Giebel, das schönste Tor des Tages und der bisherigen Saison unserer Mannschaft. Gersche, hocherfreut und erstaunt über die Weite seines Abschlags probierte dieses Spielchen dann fast die gesamte zweite Hälfte weiter. Aber aufgrund nachlassender Kräfte unserer Mannschaft kamen diese Bälle schnell, wie sie hinflogen, auch wieder zurück. Nachdem wir die zahllosen Chancen ausgelassen hatten, merkte man das fehlende Höhentrainingslager. Wir ließen merklich nach, Fehlpässe häuften sich und im Sprintduell der Landsberger Angreifer gegen unsere Abwehr sah es oftmals auch nach Becks gegen Sternburg aus. Unsere Fehler im Vorwärtsgang nutzten die am Ende fitteren Landsberger gnadenlos aus, obwohl sich Gersche tapfer wehrte und sich als Notnagel für das Tor weiter ins Gespräch brachte... ;) Am Ende stand ein viel zu klarer 4:1 Sieg der Gastgeber.
Fazit: Trotz der am Ende klaren Niederlage war es ein ordentlicher Saisonauftakt unserer Mannschaft. Landsberg war einfach etwas schneller und besser im Abschluss. Wir mussten dieses Spiel bei unseren zahlreichen Chancen zu Beginn der 2. HZ nicht verlieren. Wenn unser Couch die dringend notwendigen Bergan- und Wendeläufe durchführt, werden wir konditionell auch mit den nächsten Gegnern mithalten. Wenn dazu noch die Chancenverwertung besser wird, werden wir sicherlich eine schicke, spaßbehaftete Saison erleben.


Freitag, den 15.03.

BSV Halle-Ammendorf - Einheit Halle

Am Freitag sollte es endlich soweit sein. Mit einem Heimpsiel unter Flutlicht sollte die Großfeldsaison 2019 eingeläutet werden. Doch leider erwies sich der Regengott diesmal nicht als Freund der alten Herren. Denn gute 20 Minuten vor Spielbeginn ergoss es sich über der Heimspielstätte, so dass man sich mit Weitblick auf die möglichen Folgen für den Rasen gegen eine Durchführung des Spiels entschied.
So wurde kurzerhand die erste und zweite Halbzeit übersprungen und die dritte bei Geburtstagsgetränken (danke Wibe und Jörg) sowie Wurst und Steak (danke Tobi) eingeläutet.
Vor Spielbeginn fann auch noch das obligatorische Mannschaftsfoto statt (Dank an Neubi von Amme2). Dafür war so zeimlich das Gesamte "Who is Who" des Ammendorfer AH-Fussballs anwesend. Wahre Fussballkenner bekommen angesichts dieser geballten Fussballkompetenz (siehe Foto) Tränen in den Augen ☺.


Spielberichte

Sonntag, den 24.02.

Hallenstadtmeisterschaft - Platz 3

"Dramatik und Spannung" - so lässt sich die Leistung bei der diesjährigen Hallenstadtmeisterschaft am besten beschreiben. Obwohl man die Mission Titelverteidigung nicht erfolgreich gestalten konnte, sprang am Ende dennoch ein guter dritter Platz heraus.
In der Vorrunde trat man jeweils im Hin- und Rückspiel gegen die alten Garden von Einheit Halle (0:0 & 1:0) und dem FC Halle-Neustadt (0:1 & 1:1) an. Da es in dieser Gruppe recht eng zuging, musste am Ende ein 9m-Stechen gegen Einheit um den Einzug in das Halbfinale herhalten, in welchem man als die glückleriche Mannschaft hervor ging.
Im Halbfinale ließ man gegen ESG Halle beste Tormöglichkeiten aus und konnte selbst eine 2-minütige Überzahl nicht in Verwertbares ummünzen. So war es der ESG vorbehalten nach einer Unachtsamkeit und einem Konter in der Schlussminute die Weichen mit einem 2:0 auf Sieg zu stellen.
Im kleinen Finale fand an diesem Tag das dritte Duell gegen den FC Halle-Neustadt statt und abermals musste die Entscheidung im Shootout herbeigeführt werden. Nachdem Wibe 2 Schüsse parieren und Oli & Gersche sicher verwandeln konnten, konnte Schlußendlich noch das Siegertreppchen als Dritter betreten werden.
Neuer Hallenstadtmeister wurde die ESG Halle, die sich im Finale mit 3:2 gegen den VfB Lettin durchsetzen konnte.


Freitag, den 18.01. [präsentiert vom rasenden Reporter Komi]

Hallenturnier in Wettin - Platz 1

Vorbereitungsphase

Am 18. Januar 2019 um 19 Uhr lud der Wettiner SV zum Hallenbudenzauber ein. Mit dabei war die Spitzenmannschaft der alten Herren vom BSV Ammendorf. Bereits vor dem Turnier gab es ungewohnter Weise einen regen Andrang auf die begehrten 8 Spielerplätze. So waren es für alle Beteiligten sehr verwunderlich, dass diesmal nicht die Spieler Absagen erteilten, sondern das Trainerteam harte Personalentscheidungen treffen musste. Schnell war die Rede von einem „Bayern Kader“ und der bei Topspielern gefürchtete Begriff von „Rotation“ machte die Runde. Nach einigen harten Entscheidungen des Trainerteams stand der Kader fest – sollten sie mit Ihrer Auswahl Recht behalten?

Vorrunde

In der Vorrunde trat unsere Elf gegen den Gastgeber Wettiner SV, den späteren Finalisten FSV Halle, den SV Sennewitz und dem TSV Niemburg an.

Vorrundenspiel 1: Gegner Wettiner SV

Das erste Spiel eines Turniers ist bekanntlich das Schwerste. So erging es auch unserer Mannschaft und wir gerieten aufgrund eines Abstimmungsfehlers auf der linken Abwehrseite ;-) früh in Rückstand. Doch die Mannschaft zeigte früh Moral und drehte die Partie verdientermaßen durch einen Treffer von Komi und zwei Toren von Oli Peters (Anmerkung der Redaktion: Wie verrückt ist das denn, dass unser Oli P. heiratet, den Namen seiner Frau annimmt und weiter Oli P. genannt werden darf. Dieser Zufall ist dem Verfasser bisher nicht bewusst gewesen ;-).

Vorrundenspiel 2: Gegner FSV Halle

Auch der Beginn des zweiten Spiels war noch von Nervosität geprägt. Zu groß war anscheinend der Druck abliefern zu müssen, um die Berechtigung der Kadernominierung nachzuweisen. So war es wieder früh im Spiel ein Fehlpass von der linken Abwehrseite ;-) der dem FSV die riesen Chance zur Führung ermöglichte. Doch unser Torwart Frank entschärfte das Geschoß mit einer Spitzenreaktion. So spielten die alten Herren am Ende ihre individuelle Klasse aus und gewannen das Spiel durch schöne Tore von Mirko + Jörg mit 2:0.

Vorrundenspiel 3: Gegner Sennewitzer SV

Der Sennewitzer SV versuchte im dritten Vorrundenspiel den BSV zu bezwingen. Gespickt mit ehemaligen Verbandsligaspielern wandte Sennewitz jedoch eine sehr ungewohnte Taktik an. Sie mauerten das Tor mit allen Leuten regelgerecht zu und spielte von Beginn an auf Zeit. Mehr kann ich zu diesem Spiel nicht sagen, da ich wegen der Langeweile des Gegners auf dem Feld eingeschlafen bin. Selbstverständlich endete das Spiel mit 0:0.

Vorrundenspiel 4: Gegner TSV Niemburg

Unsere Mannschaft ist mit sieben Punkten gut in das Turnier gestartet. Jedoch war aufgrund der Punktekonstellation ein Sieg im letzten Vorrundenspiel noch einmal Pflicht. Der TSV Niemburg, ebenfalls mit Punkten weit vorne, begann forsch. Durch das Tor von Komi, nach eimem Zuckerpass von Lars, konnte die Dose jedoch geöffnet werden. Renni packte noch zwei Geschenke rein und machte den Deckel mit dem 2- und 3 zu Null drauf. Das Halbfinale war als Gruppenerster erreicht.

Halbfinale: Gegner Wallwitz

Im Halbfinale trafen wir auf die Mannschaft von Wallwitz, welche in den ersten vier Spielen bis dato ohne Gegentor geblieben ist! Aufgrund einer disziplinierten Abwehrleistung war es auch für unsere Mannschaft schwer eine Lücke im gegnerischen Bollwerk zu finden. Umso wichtiger war es, dass unser Spielertrainer Christian Alaba die linke Klebe auspackte und einen Abpraller wuchtig im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Der Bann war gebrochen. Jörg ,mit seinem zweiten Turniertor, und Renni, alias Newcomer des Jahres, mit seinem dritten Turniertor machten den Einzug ins Finale perfekt. Leider verletzte sich unser Torschützenkönig des Jahres 2018 Oli P., so dass er für das Finale ausfiel.

Finale: Gegner FSV Halle

Im Finale trafen wir, wie in der Vorrunde, auf dem FSV Halle 67, der Mannschaft mit den meisten Turniertoren. Auch im Finale zeigte der FSV eine starke Leistung. Doch wie es im Fussball so üblich ist, sollte wieder einmal ein Sprichwort Recht behalten: Der Angriff gewinnt die Spiele – die Abwehr das Turnier. So blieb unsere Mannschaft auch im Finale ohne Gegentor und ging durch zwei Kracher von Komi mit Zwei zu Null in Führung. In der Schlussminute erhöhte unsere Mannschaft durch einen Eigentor noch auf der 3:0 – der Turniersieg war damit perfekt.

Fazit: Wettiner Burg im Sturm erobert

Letztendlich war die Meinung aller Beteiligten, dass es einen verdienten Turniersieger gab (Anmerkung der Redaktion: sehe ich auch so). Unsere Mannschaft hat die Wettiner Burg erobert – das Trainerteam anscheinend das richtige Personal nominiert. Wie immer hatten alle viel Spaß und ebenfalls wie immer haben einige mehr Bier getrunken als Tore geschossen :-) Weiter so Jungs - auf einer Neues!


Samstag, den 05.01.

Hallenturnier in Landsberg - Platz 5

Der Jahresauftakt 2019 führte die alten Herren zum Hallenturnier nach Landsberg. Die Mannschaft begann fulminat und grüßte nach zwei Auftaktsiegen, 3:1 gegen Gröbers und 2:0 gegen Reußen, zwischenzeitlich von Platz Eins.
Doch scheinbar wurde der Jahreswechsel allzu doll gefeiert, denn anschließend war kein Punkt mehr zu holen. Nach einem 0:3 gegen Braunsbedra, gar einem 1:7 gegen Landsberg und einem 1:3 gegen Bitterfeld sprang am Ende leider nur ein 5. Platz heraus.

O-Ton Moosi: "Stark begonnen, schwach beendet. Es war nicht unser Tag, vor allem nicht unsere Zeit..."


Kontakt

Teamcoach

     Christian Herrmann
     0151/18844104
    cherrmann68@aol.com


Teammanager

     Ralf Moosdorf
     0172/5610505
    ralf.moosdorf@dvag.de

Impressum

Administrator: Stefan Gruber
Anschrift Verein: BSV Halle-Ammendorf 1910 e.V.
Karl-Pilger-Straße / Ecke Friedrichstraße
06132 Halle/Saale
PF 730 113 – 06045 Halle/Saale



Datenschutzerklärung

Verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgesetze, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), ist:

BSV Halle-Ammendorf - Alte Herren

Ihre Betroffenenrechte

Unter den angegebenen Kontaktdaten unseres Datenschutzbeauftragten können Sie jederzeit folgende Rechte ausüben:

  • Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten Daten und deren Verarbeitung (Art. 15 DSGVO),
  • Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DSGVO),
  • Löschung Ihrer bei uns gespeicherten Daten (Art. 17 DSGVO),
  • Einschränkung der Datenverarbeitung, sofern wir Ihre Daten aufgrund gesetzlicher Pflichten noch nicht löschen dürfen (Art. 18 DSGVO),
  • Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten bei uns (Art. 21 DSGVO) und
  • Datenübertragbarkeit, sofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben oder einen Vertrag mit uns abgeschlossen haben (Art. 20 DSGVO).

Sofern Sie uns eine Einwilligung erteilt haben, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Sie können sich jederzeit mit einer Beschwerde an eine Aufsichtsbehörde wenden, z. B. an die zuständige Aufsichtsbehörde des Bundeslands Ihres Wohnsitzes oder an die für uns als verantwortliche Stelle zuständige Behörde.

Eine Liste der Aufsichtsbehörden (für den nichtöffentlichen Bereich) mit Anschrift finden Sie unter: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.

Erfassung allgemeiner Informationen beim Besuch unserer Website

Art und Zweck der Verarbeitung:

Wenn Sie auf unsere Website zugreifen, d.h., wenn Sie sich nicht registrieren oder anderweitig Informationen übermitteln, werden automatisch Informationen allgemeiner Natur erfasst. Diese Informationen (Server-Logfiles) beinhalten etwa die Art des Webbrowsers, das verwendete Betriebssystem, den Domainnamen Ihres Internet-Service-Providers, Ihre IP-Adresse und ähnliches.

Sie werden insbesondere zu folgenden Zwecken verarbeitet:

  • Sicherstellung eines problemlosen Verbindungsaufbaus der Website,
  • Sicherstellung einer reibungslosen Nutzung unserer Website,
  • Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie
  • zu weiteren administrativen Zwecken.

Wir verwenden Ihre Daten nicht, um Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen. Informationen dieser Art werden von uns ggfs. statistisch ausgewertet, um unseren Internetauftritt und die dahinterstehende Technik zu optimieren.

Rechtsgrundlage:

Die Verarbeitung erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis unseres berechtigten Interesses an der Verbesserung der Stabilität und Funktionalität unserer Website.

Empfänger:

Empfänger der Daten sind ggf. technische Dienstleister, die für den Betrieb und die Wartung unserer Webseite als Auftragsverarbeiter tätig werden.

Speicherdauer:

Die Daten werden gelöscht, sobald diese für den Zweck der Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Dies ist für die Daten, die der Bereitstellung der Webseite dienen, grundsätzlich der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist.

Bereitstellung vorgeschrieben oder erforderlich:

Die Bereitstellung der vorgenannten personenbezogenen Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben. Ohne die IP-Adresse ist jedoch der Dienst und die Funktionsfähigkeit unserer Website nicht gewährleistet. Zudem können einzelne Dienste und Services nicht verfügbar oder eingeschränkt sein. Aus diesem Grund ist ein Widerspruch ausgeschlossen.

Änderung unserer Datenschutzbestimmungen

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen unserer Leistungen in der Datenschutzerklärung umzusetzen, z.B. bei der Einführung neuer Services. Für Ihren erneuten Besuch gilt dann die neue Datenschutzerklärung.

Die Datenschutzerklärung wurde mit dem Datenschutzerklärungs-Generator der activeMind AG erstellt (Version 2018-09-24).

Bilder